A330 von Air France: Zum Tanken nach Damaskus.

Air France: Odyssee via Syrien

Ein Airbus A330 von Air France war gezwungen, kurzzeitig in Damaskus zu landen - weil das Kerosin knapp wurde.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Flug AF562 hätte die Passagiere am Mittwochabend (15. August) in 4:15 Stunden nach Beirut bringen sollen. Um 16.34 Uhr startete der Airbus A330-200 in Paris Charles de Gaulle mit 174 Fluggästen und elf Besatzungsmitgliedern an Bord, um 21.45 Uhr hätte er in Beirut landen sollen. Doch während das Flugzeug unterwegs war, erhielt die Air-France-Operationszentrale in Paris beunruhigende Signale aus der libanesischen Hauptstadt. Militante Schiiten hätten die Straße zum Flughafen besetzt. Die Airline hatte daraufhin Angst, dass die Demonstranten die Passagiere auf ihrem Weg in die Stadt behelligen könnten. «Die Situation verschlechtere sich während des Anfluges laufend», erklärte Air-France-Sprecher Pierre Caussade. Seit im Nachbarland Syrien ein Bürgerkrieg tobt, nehmen auch im Libanon die Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen wieder zu.

Air France beschloss daraufhin, den Flug umzuleiten. Doch viel Treibstoffreserve hatte der Airbus nicht mehr. Die Maschine musste deshalb ausgerechnet in Damaskus landen - also dort, wo sich die Regierung und die Opposition derzeit blutige Gefechte liefern. «Sie schalteten die Flugshow an Bord aus, die einem zeigt, wo man sich gerade befindet. Und wir mussten die Jalousien herunterlassen», erzählte ein Passagier der Nachrichtenagentur AFP. Die Crew habe erzählt man werde aus Sicherheitsgründen in der jordanischen Hauptstadt Amman landen. «Doch dann war es Syrien. Es war alles voll von Soldaten.»

Übernachtung in Zypern

Offenbar wollte der Pilot eigentlich tatsächlich nach Amman fliegen, erhielt aber nicht schnell genug eine Bewilligung dafür. Deshalb entschloss er sich zur Landung in Damaskus, wie ein Flugbegleiter AFP erklärte. Dort wollte man nur schnell die Maschine auftanken. Am Boden habe es dann aber zuerst Probleme gegeben. Die Crew habe Zahlungsschwierigkeiten gehabt. Zuerst wurden gar die Passagiere um Bargeld angepumpt. Am Ende hob die Maschine aber doch noch ab und flog die Reisenden ins zypriotische Larnaca, wo sie in Hotels untergebracht wurden. Am Zielort Beirut kamen sie schließlich mit rund 24 Stunden Verspätung am Donnerstagabend an.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

La Première: Air France bringt neue First Class nach San Francisco

ticker-air-france

Air France pausiert Paris - Salvador im Frühjahr 2027

ticker-air-france

Air France startet Flüge zwischen Guadeloupe und Panama City

ticker-air-france

Air France verlängert Saison auf mehreren Fernstrecken

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies