Flieger von Corsair: Doch keine neuen Eigentümer.

Gespräche in letzter Minute gescheitertTui wird Corsair doch nicht los

Eigentlich waren sich beide einig. Doch im letzten Moment zog sich Air Caraïbes vom Kauf von Corsair zurück – weil die Gewerkschaften Ärger machten.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Zusammen wären sie wirklich stark gewesen. Air Caraïbes und Corsair hätten ein starkes Streckennetz besessen, das die halbe Welt umspannt hätte. Von Frankreich aus hätten sie Strecken auf die französischen Antillen sowie restlichen Antillen, nach Kanada, in die Karibik, nach Afrika und in den Indischen Ozean sowie einen Regionalbetrieb zwischen den Inseln der Antillen im Programm gehabt. Hätten. Aus den Plänen wird nichts.

Tui und die Groupe Dubreuil als Besitzerin von Air Caraïbes gaben am Donnerstag (5. März) bekannt, die Gespräche beendet zu haben. Gescheitert ist der Verkauf von Corsair an Air Caraïbes offenbar wegen den Gewerkschaften. Die neuen Eigentümer kündigten an, den Namen und die Strecken behalten zu wollen. Sie forderten aber von den Corsair-Angestellten Zugeständnisse. Immerhin schreibt die französische Fluglinie seit Jahren Verluste. Darauf hin riefen die Arbeitnehmervertreter zum Streik auf.

Mehr arbeiten und keine Stellengarantie

Air Caraïbes wollte die Arbeitszeit bei Corsair etwa um 7 Prozent erhöhen. Auch wollte sie keine Stellengarantie aussprechen. Zudem plant die Groupe Dubreuil bei Ankunft der georderten zehn Airbus A350 eine neue Gesellschaft zu gründen. Die Gewerkschaften von Corsair befürchteten nun, dass es dann zu einer scharfen Selektion und schlechteren Bedingungen kommt.

Kurzfristig haben die Gewerkschafter ihr Ziel erreicht: Corsair wird nicht verkauft. Tui erklärte allerdings schon, neben Air Caraïbes habe es andere Interessenten gegeben. Doch erste Wahl war das Unternehmen, das sich nun verärgert verabschiedete.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin