Flieger von Corsair: Doch keine neuen Eigentümer.

Gespräche in letzter Minute gescheitertTui wird Corsair doch nicht los

Eigentlich waren sich beide einig. Doch im letzten Moment zog sich Air Caraïbes vom Kauf von Corsair zurück – weil die Gewerkschaften Ärger machten.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zusammen wären sie wirklich stark gewesen. Air Caraïbes und Corsair hätten ein starkes Streckennetz besessen, das die halbe Welt umspannt hätte. Von Frankreich aus hätten sie Strecken auf die französischen Antillen sowie restlichen Antillen, nach Kanada, in die Karibik, nach Afrika und in den Indischen Ozean sowie einen Regionalbetrieb zwischen den Inseln der Antillen im Programm gehabt. Hätten. Aus den Plänen wird nichts.

Tui und die Groupe Dubreuil als Besitzerin von Air Caraïbes gaben am Donnerstag (5. März) bekannt, die Gespräche beendet zu haben. Gescheitert ist der Verkauf von Corsair an Air Caraïbes offenbar wegen den Gewerkschaften. Die neuen Eigentümer kündigten an, den Namen und die Strecken behalten zu wollen. Sie forderten aber von den Corsair-Angestellten Zugeständnisse. Immerhin schreibt die französische Fluglinie seit Jahren Verluste. Darauf hin riefen die Arbeitnehmervertreter zum Streik auf.

Mehr arbeiten und keine Stellengarantie

Air Caraïbes wollte die Arbeitszeit bei Corsair etwa um 7 Prozent erhöhen. Auch wollte sie keine Stellengarantie aussprechen. Zudem plant die Groupe Dubreuil bei Ankunft der georderten zehn Airbus A350 eine neue Gesellschaft zu gründen. Die Gewerkschaften von Corsair befürchteten nun, dass es dann zu einer scharfen Selektion und schlechteren Bedingungen kommt.

Kurzfristig haben die Gewerkschafter ihr Ziel erreicht: Corsair wird nicht verkauft. Tui erklärte allerdings schon, neben Air Caraïbes habe es andere Interessenten gegeben. Doch erste Wahl war das Unternehmen, das sich nun verärgert verabschiedete.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil