Air-Canada-Airbus nach der Bruchlandung: Es gab keine Schwerverletzten.

Air-Canada-Crash in HalifaxBruchlandungen sind Kanadas Risiko

Ein Flugzeug von Air Canada schoss in Halifax über die Landebahn hinaus und erlitt einen Totalschaden. Offenbar macht das ein größeres Problem in Kanada deutlich.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Passagiere hatten unglaubliches Glück. Das erklärten die Ermittler schon kurz nach dem Unfall. Ein Airbus A320 von Air Canada hatte am Sonntag (29. März) bei der Landung in Halifax eine Antenne gestreift und rund 350 Meter vor der Piste aufgesetzt. Er verlor dabei das Fahrwerk, ein Triebwerk und die Nase. Diagnose: Totalschaden. Einige Passagiere mussten zur Beobachtung von leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Schwer Verletzte gab es trotz des mitgenommen aussehenden Fliegers keine.

Das kanadische Transportation Safety Board hat nach der Bruchlandung nun auf ein anderes Problem aufmerksam gemacht: Man beobachte Zwischenfälle bei der Landung schon länger, heißt es laut The Canadian Press. Sie seien eines der größten Risiken für die kanadische Luftfahrt. Genau solche «approach-and-landing»-Zwischenfälle seien auf der Watchlist von Unfällen, die man genau analysieren und auf die man reagieren müsse, heißt es von der Behörde weiter.

Seit 2010 in Kanada ein Problem

Details dazu will die Behörde nicht diskutieren. Aber man habe schon länger die Flughäfen des Landes aufgerufen, sich für sicherere Landungen einzusetzen. Der Zwischenfall zeige die Dringlichkeit noch einmal auf. 2014 hatte die Behörde dazu aufgerufen, die Pisten so zu überarbeiten, dass Bruchlandungen glimpflicher enden würden.

Das hieße etwa, die Pisten an beiden Enden zu verlängern oder Barrieren zu bauen, die es verhindern, dass ein Jet von der Landebahn rutscht. Bekannt sei das Problem seit 2010. Immerhin: Einige Flughäfen hätten sich bereits an die Verbesserung der Start- und Landebahnen gemacht.

Mehr zum Thema

ticker-air-canada

Air Canada erzielt neuen Tarifvertrag mit Technik- und Bodenpersonal

ticker-air-canada

Air Canada führt neue Bettwaren und Amenity Kits auf Langstrecken ein

ticker-air-canada

Air Canada erzielt vorläufige Einigung mit 11.000 Beschäftigten

ticker-air-canada

Air Canada startet Shuttle zwischen Innenstadt und Flughafen Montréal-Trudeau

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack