Die neuen XL-Sitze werden in allen 14 Airbus A330-200 eingeführt. Dafür wird eine Reihe in der Economy Class geopfert.

XL-Sitze mit mehr BeinfreiheitAir Berlin will keine Premium Economy

Die deutsche Fluggesellschaft will keine Zwischenklasse. Statt eine Premium Economy einzuführen, setzt Air Berlin auf Economy-Sitze mit mehr Beinfreiheit – und höheren Tarifen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Weniger ist mehr. Das glaubt man jedenfalls bei Air Berlin. Die Fluglinie baut aus ihren 14 Langstreckenfliegern eine ganze Reihe in der Economy Class aus - also acht Sitze. Der frei werdende Platz wird genutzt, um den Sitzen in den fünf vordersten Reihen in der Holzklasse je 15 Zentimeter mehr Beinfreiheit bieten zu können.

Bereits jetzt gab es in den Airbus A330-200 bei Air Berlin so genannte XL-Sitze. Sie befanden sich aber über das ganze Flugzeug verteilt an den Ausgängen, waren also eher ein Zufallsprodukt. Die 40 neuen XL-Sitze dagegen stehen alle beieinander zwischen den Reihen 15 und 19. Die Sessel bieten statt 76 rund 91 Zentimeter Sitzabstand und haben statt einer blauen eine rote Kopfstütze. Ihre Platzierung ganz vorne erlaubt es zudem, schneller ein- und auszusteigen.

Air Berlin verlangt 80 Euro mehr für die Sitze

Breiter oder weicher sind die XL-Sitze nicht. Es sind die gleichen Sessel, wie sie auch weiter hinten in der Economy stehen. Für Air Berlin ist das der Weg, um «unsere Economy Class im Sinne unserer Kunden weiter aufzuwerten», wie ein Sprecher erklärt. Eine richtige Premium Economy, die bei anderen Fluglinien komfortablere Sitze, anderes Essen, mehr Gepäck oder auch Lounge-Zugang bietet, will Air Berlin nicht. «Wir bieten eine ausgezeichnete Business Class an. Die Economy Class überzeugt durch kundenorientierten Service», begründet der Sprecher.

Das Konzept der XL-Seats soll sich auch rechnen. Denn der zusätzliche Komfort kostet. Pro Strecke verrechnet Air Berlin 79,99 Euro für die XL-Sitze. Offenbar glaubt man bei der Fluglinie, mit den 40 XL-Sitzen mehr Zusatzeinnahmen generieren zu können als mit den verlorenen 8 Economy-Plätzen. Das neue Angebot ist auf allen Langstreckenflügen ab dem 1. Dezember verfügbar. Auf Europaflügen gibt es das Angebot bereits länger.

Mehr zum Thema

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg