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Verspätungen und Ausfälle

Air Berlin gelobt Besserung – ab sofort

Verspätungen, Ausfälle, operative Probleme: Air Berlin hat schwere Wochen hinter sich. Doch die Fluggesellschaft verspricht, dass nun alle Probleme gelöst seien.

Timo Nowack/aeroTELEGRAPH

Air-Berlin-Flieger in Düsseldorf: Die Airline sagt, sie hätte die Probleme in den Griff bekommen.

Die vergangenen Monate haben dem ohnehin schon angeschlagenen Image von Air Berlin nicht gerade geholfen. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft kämpfte mit zahlreichen Verspätungen und Ausfällen. Auf sie kommen Kompensationen in Millionenhöhe zu. Die Schuld an den operativen Problemen gab Air Berlin zunächst den Bodenabfertigern in Berlin. Dann kamen noch Personalprobleme bei der Beteiligung Luftfahrtgesellschaft Walter hinzu. Auch bei der österreichischen Tochter Niki kam es aber zu Problemen.

Doch all das ist nun gelöst – das verspricht zumindest Air Berlin. In einer Email an die Kunden erklärt Operativchef Götz Ahmelmann: «Wir fliegen wieder verlässlich.» Er verspreche, dass Air Berlin und Niki wieder «zurück auf Flughöhe» seien. «Sowohl die Pünktlichkeit als auch die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs hat sich inzwischen deutlich verbessert und entspricht wieder dem Niveau, das wir Ihnen seit 38 Jahren verlässlich anbieten», heißt es.

Neueinstellungen und Aushilfe aus der Verwaltung

Erreicht habe man das, indem man bei der Luftfahrtgesellschaft Walter 50 neue Leute angestellt habe. Bei Air Berlin habe man seit Januar 2017 rund 850 neue Mitarbeiter eingestellt. Um den Betrieb an den Flughäfen sicherzustellen, helfen dort derzeit außerdem 150 Angestellte aus der Verwaltung aus, teilt Ahmelmann weiter mit. Auch beim Bodendienstleister Aeroground seien Verbesserungen erkennbar.

Laut dem Fluggastrechtportal EU Claim verzeichnete Air Berlin im Juni bisher im Schnitt 24 ausgefallene oder stark verspätete Flüge pro Tag. Am Rekordtag des 1. Juni waren es 44 gestrichene und drei stark verspätete Flüge. Viele Passagiere hatten sich außerdem geärgert, weil sich von der Airline nicht genügend über den Stand ihrer Buchungen informiert wurden.



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