123. Rang: Kenya Airways, Kenya, 27,6 Punkte.

Afrikas Kampf gegen teures Kerosin

Afrikanische Airlines spannen zusammen - gemeinsam wollen sie die gestiegenen Kerosinkosten stemmen.

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Die African Airlines Association (AFRAA) will ihren Mitgliedern helfen, mit den gestiegenen Treibstoffkosten klarzukommen. Diese machen rund 40 Prozent der operativen Kosten der Fluggesellschaften aus. Neun der 32 Mitglieder haben sich deshalb nun zusammengeschlossen, um gemeinsam bessere Verträge mit Treibstofflieferanten auszuhandeln. Insgesamt geht es um 700 Millionen Liter Treibstoff im Wert von etwa 1,5 Milliarden Dollar, wie der kenianische Zeitung The Standard berichtet. Zusammengeschlossen haben sich Air Malawi, Air Namibia, Air Seychelles, Ethiopian Airlines, Kenya Airways, LAM Mozambique Airlines, Precision Air aus Tansania, Rwandair und TAAG Angola Airlines.

Um zu errechnen, wie hoch die Ersparnis durch die Zusammenarbeit ist, sei es noch zu früh, heißt es bei der AFRAA. «Wir gehen durch das Projekt von erheblichen Ersparnissen aus», sagt aber Alex Mbugua, Finanzdirektor von Kenya Airways gemäß der Sunday Nation.

Auch gegen Gebühren und Steuern

Offenbar wollen die Airlines auch zusammenspannen, um etwas gegen die hohen Gebühren und Steuern zu unternehmen, die an den afrikanischen Flughäfen erhoben werden. Man befinde sich in Gesprächen mit Unternehmen und hochrangigen Vertretern in der Branche, um hohe Gebühren und Monopolbildung zu verhindern. Die Ausgaben seien einer der Gründe, warum afrikanische Fluglinien Probleme hätten, gegenüber der internationalen Konkurrenz wettbewerbsfähig zu sein. Dagegen wolle man nun vorgehen.

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