Flughafen Mombasa: Für ausländische Airlines ist es schwer.

Afrikas Problem mit den Airlines

Viele afrikanische Staaten machen es den Airlines schwer, Fuß zu fassen. Kritiker sehen darin ein großes Problem für den Tourismus.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

/>Eigentlich besitzt Afrika ein grosses Potenzial für die zivile Luftfahrt. Riesige Distanzen, eine Bevölkerung von Hunderten Millionen und wachsende Mobilität dank Wirtschaftswachstum. Trotzdem entfallen nur rund zwei Prozent der zivilen Luftfahrt weltweit auf den schwarzen Kontinent. Das bemängelt Bert van der Linden, Chef von Comair.

Sowohl die südafrikanische Airline als auch ihr Billig-Konkurrent 1Time haben mit dem Protektionismus der afrikanischen Staaten zu kämpfen. Beide Airlines wollen schon seit Jahren neue Ziele in Afrika anfliegen. Dafür bekommen sie aber keine Erlaubnis. Eigentlich sollte das inzwischen kein Problem mehr sein. Immerhin haben die meisten Länder im Yamoussoukro-Vertrag ihre Absicht erklärt, ihren Luftraum für kommerzielle Konkurrenz zu öffnen. Umgesetzt haben es aber die wenigsten. Das «Potenzial für Tourismus, Handel und Investitionen» werde dadurch gebremst. Stattdessen würden viel Staaten lieber ihre unprofitablen nationalen Airlines unterstützen, so van der Linden.

Partnerschaften schaffen Abhilfe

Andere Airlines wie South African Airways konnten das Problem lösen, indem sie Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften eingingen, etwa im Kongo. Das haben weder Comair noch 1Time bisher getan. Da aber die meisten afrikanischen Staaten den Wettbewerb durch Außenseiter nicht zulassen, haben sie es dadurch schwer.

Dieser Protektionismus führt zu einer untypischen Entwicklung in der afrikanischen Luftfahrt. Während die Branche fast überall sonst wächst, führe der fehlende Wettbewerb dazu, dass die durchschnittliche afrikanische Airline Verluste schreibe - und sich verschulde. Während in anderen Schwellenländern wie Indien die Passagierzahlen durch die Decke gehen, macht Afrika mit rund 40 Millionen nur etwa ein Achtel des gesamten Aufkommens an Reisenden aus - und das, obwohl der Kontinent rund 300 Airlines mit etwa 500'000 Angestellten besitzt.

Mehr zum Thema

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Video

Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack
de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin