Frachter von Ethiopian Airlines: Kenya Airways protestiert gegen Deal zwischen Kenia und der Airline aus Äthiopien.

Flüge ab KeniaFracht-Streit zwischen Kenya Airways und Ethiopian

Kenia gestattet Ethiopian Airlines Frachtflüge ab Nairobi. Für die angeschlagene Kenya Airways ist das ein Problem.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Frachtflüge sind für Ethiopian Airlines aktuell ein wichtiges Standbein. Als eine von wenigen Airlines in Afrika, denen ein Wachstum gelang, verfolgte die größte Fluglinie des Kontinents vor der Corona-Pandemie eine ehrgeizige Expansion. Aktuell muss die Nationalairline Äthiopiens 90 Prozent ihrer internationalen Flüge aussetzen.

Mitte April vermeldete Ethiopian-Chef Tewolde Gebremariam, dass die Fluggesellschaft seit Januar Einnahmen in Höhe von etwa 550 Millionen US-Dollar oder umgerechnet 506 Millionen Euro verloren hat. Umso erfreulicher ist für Ethiopian Airlines nun ein Deal mit Kenia, welcher der ihr Frachtflüge ab Nairobi erlaubt. Ein großer Dorn im Auge ist die Vereinbarung hingegen Kenias eigener Nationalfluggesellschaft.

Sechs Flugzeuge bis Ende Oktober

Kenya Airways war bereits vor der Coronakrise angeschlagen und benötigte staatliche Hilfsgelder. Weil sie aktuell ihre gesamten internationalen Passagierflüge aussetzen muss, ist auch ihr Frachtgeschäft zum überlebenswichtigen Standbein geworden. Da Ethiopian Airlines jetzt am Heimatdrehkreuz von Kenya Airways erstarkt, legt die kenianische Fluglinie Protest bei der Regierung ein.

«Wann immer Sie eine Fluggesellschaft haben, die auf ihre Heimatbasis kommen möchte, müssen Sie konsultiert werden, damit Sie auf Ihrem Hauptmarkt nicht benachteiligt werden», sagt Kenya-Airways-Chef Allan Kilavuka gegenüber der Tageszeitung Business Daily Africa. Genau dies soll nicht geschehen sein. Das Transportministerium Kenias gestattet Ethiopian Airways bis Ende Oktober, sechs Flugzeuge für Frachtflüge ab Nairobi sowie Mombasa einzusetzen.

Frachtkapazitäten in Kenia dringend benötigt.

Kenya Airways ist besorgt, dass Ethiopian Airlines einen Großteil der Frachtflüge übernehmen wird. Insbesondere nach Europa werden aus Kenia frische Waren wie Blumen, Obst, Gemüse oder Fleisch auf dem Luftweg transportiert. Seit der Ausbruch der Coronakrise auch in Afrika den Großteil des Luftverkehrs stilllegte, fehlen in Kenia derzeit Luftfrachtkapazitäten, die für die Wirtschaft wichtig sind.

Mehr zum Thema

Airbus A340-600 von South African Airways: Die Fluglinie existiert seit 1934.

South African Airways will gesamte Belegschaft entlassen

Flieger von Turkish Airlines in Istanbul: Nicht alle haben offenbar genug Platz für Flüge nach Nigeria.

Nigeria droht Turkish Airlines mit Lizenzentzug

Airbus A220 von Air Tanzania: In Südafrika festgehalten.

Südafrika legt einen Airbus A220 in Ketten

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack