Airbus A319 in den Farben von Canarian Airways: Schon bald soll es losgehen.

Neue Airline für KanarenAbflug von Canarian Airways verzögert sich

Die neue spanische Fluglinie hebt mit einem Monat Verspätung ab. Canarian Airways ist eine Reaktion auf die Thomas-Cook-Pleite und plant auch Ziele in Deutschland.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mitten in der schlimmsten Krise der Luftfahrtgeschichte entsteht auf den Kanaren etwas Neues. Canarian Airways soll schon bald abheben. Doch entstanden ist die Idee nicht erst jetzt. Sechs Jahre lang habe man daran gearbeitet, so Geschäftsführer Óscar Trujillo zu aeroTELEGRAPH.

Es geht dabei nicht einfach um eine neue Fluggesellschaft. Canarian Airways wurde von 14 Hotelunternehmen aus Teneriffa und La Palma ins Leben gerufen, um Gäste auf die Inseln zu bringen. Der Provinzrat der Insel Teneriffa ist mit einer Investition von 700.000 Euro am Projekt beteiligt.

Idee entstand nach Thomas-Cook-Pleite

Die Wirtschaft auf den Kanarischen Inseln hängt stark vom Tourismus ab. Und natürlich haben die Reisebeschränkungen wegen Corona Unternehmen und Bevölkerung auf den Inseln hart getroffen. Doch es ist nicht die erste Krise. Und deshalb entstand bereits früher die Idee einer eigenen Airline.

«Die Flugverbindungen auf die  Kanaren sind von Reiseveranstaltern abhängig. Sie bestimmen die Strecken, die Daten und Flugpreise. Die kanarischen Tourismusunternehmen haben wenig Entscheidungsmacht im eigenen Markt», so Trujillo.  Besonders nach der Pleite von Thomas Cook habe sich diese Schwäche der kanarischen Reisebranche offenbart.

Verspätung des Erstflugs

«Mit unserer eigenen Fluggesellschaft werden wir selbstständiger. Wir werden Flugverbindungen zu den Kanaren fördern und Kunden für unsere Hotels finden»,  erzählt Trujillo. Insgesamt bieten die Gründungspartner der neuen Fluglinie 22.000 Betten auf Teneriffa und La Palma an.

Doch ganz reibungslos verläuft der Start nicht. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass sich Canarian Airways’ erster Flug verspätet. Geplant war der Start für Mitte Juni. Jetzt wird die Fluglinie Anfang Juli mit dem Flughafen Teneriffa Süd als Basis starten.

Deutschland-Destinationen in Planung

Die ersten Flüge werden nach Spanien, etwa nach A Coruña im Norden, gehen. Laut Trujillo schaut man sich für die Zukunft auch weitere europäische Ziele an. Dazu gehören Deutschland und Großbritannien, aber auch andere, bisher noch nicht gut erschlossene Länder, heißt es. Canarian Airways wird zunächst mit einem Airbus A319 fliegen. Weitere Flugzeuge der Airbus A320-Familie werden nach Bedarf folgen, so Trujillo.

Canarian Airways ist nicht die einzige Airline, die auf dem Markt Kanaren gewinnen will. Binter und Canaryfly setzen auf innerkanarische Flüge, allerdings baut Binter auf Strecken zu anderen spanischen und europäischen Städten aus. Iberia Express, Air Europa, Air Nostrum und Volotea sind weitere Wettbewerber im eigenen Land.

Mehr zum Thema

Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro (links) und Gran Canaria (rechts): Auf Touristen angewiesen.

Kanareninseln bekommen eigene Fluggesellschaft

ATR 72-500 von Canaryfly: Die kanarische Fluglinie betreibt den Turboprop bisher nur als Passagierflieger.

Kleine Kanaren-Airline holt sich ATR-Frachter

Erstmals überhaupt flog am 30. April 1913 ein Flugzeug auf die Kanarischen Inseln. Pilot Léonce Garnier begeisterte mit seiner Blériot XI die Bevölkerung von Gran Canaria mit seinen Künsten.

Hundert Jahre Kanaren-Flüge

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack