A321 LR: Kommt noch ein Modell mit einem «X» davor hinzu?

A321 XLRAirbus erwägt A321 mit noch mehr Reichweite

LR ist nicht genug: Der Flugzeugbauer prüft offenbar, eine Version des A321 mit noch größerer Reichweite zu bauen. Dabei müsste Airbus Kompromisse eingehen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich gibt es mit dem Airbus A321 LR bereits eine Variante des Kurz- und Mittelstreckenklassikers, die auch richtig lange Strecken fliegen kann. Erst gerade absolvierte der neue Jet einen Flug von elf Stunden. Doch offenbar reicht das dem europäischen Flugzeugbauer nicht.

Airbus bereitet sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters auf mögliche neue Konkurrenz durch einen neuen Boeing-Jet vor und überlegt, die Reichweite des A321 LR weiter zu erhöhen. Man prüfe eine neue Version mit dem Projektnamen A321 XLR - also Extra Long Range. Erreicht werden soll das durch mehr Raum für Treibstoff.

Präventiv gegen eine Boeing 797?

Der A321 XLR wäre allerdings eine Kompromisslösung. Airbus hatte vorher erwogen, den A320 Neo zu verbessern und dabei auch die Reichweite zu erhöhen. Entsprechende Projekte trugen die Namen A320 Neo Plus und Neo Plus Plus. Doch beide Projekte wurden im April auf Eis gelegt. Beim A320 Neo Plus und A321 Neo Plus hätte man in erster Linie mehr Sitze hinzugefügt. Auch neue Tragflächen waren ein Thema.

Airbus will den Bericht zum neuen A321 nicht kommentieren. Ein A321 XLR soll laut dem Bericht - wie es auch mit den Plus-Modellen geplant gewesen wäre - auf den amerikanischen Markt abzielen. Denn dort könnte Boeing Airbus unter Druck setzen, wenn die 797 lanciert wird. Dieser so genannte Middle-of-the-Market-Jet zielt auf die Nische zwischen der 737 und dem Dreamliner und soll 220 bis 270 Passagiere fassen können.

Noch mindestens zehn Jahre bis zum neuen Boeing-Jet

Noch ist allerdings noch kein offizielles Startdatum für das 797-Programm festgelegt. Und in der Branche geht man auch davon aus, dass es noch eine Weile geht. «Es geht ja eher Ende des nächsten Jahrzehnts los. Es dauert sicherlich noch zehn Jahre, bis das erste Flugzeug ausgeliefert wird», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr etwa kürzlich im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Mehr zum Thema

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

ticker-airbus-beluga

Airbus steigert Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2026 deutlich - Prognose bestätigt

Airbus A350-1000 im Flug: Die getreckte Version kommt nicht vor 2033.

Rolls-Royce dämpft Tempo-Erwartungen beim Airbus A350-2000

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack