Zeichnung der 737Max: Boeing setzt große Hoffnungen in sie.

Airbus und Boeing: Effizienzrennen

Boeing will mit seiner neuen B737 Airbus ausstechen. Doch das lässt der europäische Konkurrent nicht auf sich sitzen.

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Etwa 30'000 neue Flugzeuge dürften die Fluggesellschaften der Welt in den kommenden Jahren brauchen, wenn man den Prognosen der großen Flugzeugbauer glaubt. Eigentlich ja genug, damit sowohl Airbus als auch Boeing genug Aufträge ins Haus flattern. Dennoch setzen sich die Wortgefechte darum, wer die effizientesten Jets baut, immer weiter fort. Boeing gibt sich dabei selbstbewusst. Der Flugzeugbauer setzt seine Hoffnungen in die B737 MAX, die neue Version des alten Mittelstrecken-Verkaufsschlagers - und Konkurrent von Airbus' Efifizienzhoffnung A320neo. Der Flieger wird mit neuen Leap-X-Triebwerken ausgestattet. Und das soll dafür sorgen, dass er den Konkurrenten A320 überholt. Was Reichweite und Effizienz betrifft, werde die 737 MAX «genauso gut oder besser» abschneiden als die A320neo-Familie, so Marketing-Vizechef Randy Tinseth gemäß Flightglobal.

Effizienter als A320Neo

Gegenüber dem heutigen A320 sei die neue B737-8 17 Prozent treibstoffeffizienter. Aber auch noch verglichen mit dem sparsamen A320neo sieht man sich in Seattle im Vorteil. Hier betrüge dieser immerhin noch fünf Prozent, heißt es bei Boeing. Außerdem arbeite man auch an strukturellen Änderungen, die das maximale Startgewicht und damit auch die Reichweite erhöhen sollen.

Doch Airbus bleibt selbstbewusst - auch wenn die Europäer nicht mit eigenen Zahlen aufwarten. Die Zahlen sprächen für sich, heißt es etwa von Amerika-Direktor Simon Pickup gemäß heraldnet.com. Immerhin hätte der A320neo schon 1289 feste Bestellungen verzeichnet. Bei der 737MAX sind es 250. Auch soll der Airbus-Jet 2015 auf den Markt kommen, wenn alles nach Plan läuft. Das sind zwei Jahre früher als der Boeing-Flieger, der 2017 an den Start gehen soll. Es ist dann 50 Jahre her, seit die erste B737 abhob.

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