Airbus A350 beim Start: Der Langstreckenflieger soll ein Upgrade bekommen.

Neue ModelleAirbus prüft A350 Neo und A320-Nachfolger

Der A350 soll ein Upgrade zum Neo bekommen. Daneben plant Airbus offenbar auch die Lancierung eines ganz neuen Flugzeugs als Nachfolger für die A320-Neo-Familie.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor vier Jahren erhielt mit Qatar Airways der erste Kunde einen Airbus A350. Jetzt tüftelt der europäische Flugzeugbauer bereits an einer neuen Version des Langstreckenfliegers. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf Stelleninserate. Darin sucht Airbus offenbar für die Betriebsstätten Toulouse und Madrid Designer und Ingenieure, die einen A350 Neo entwickeln können.

Damit nicht genug. Offenbar prüft Airbus auch die Entwicklung eines ganz neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugs. Es soll Nachfolger der A320-Neo-Familie werden. Das neue Modell wäre das erste des Konzerns seit der Vorstellung des A350 im Jahr 2006. «Als führender Flugzeughersteller schauen wir uns viele Möglichkeiten an, um unser Angebot zu verbessern», heißt es in den Inseraten. Auch hier werden Designer und Ingenieure für Toulouse und Madrid gesucht.

Zuerst A321 XLR und A320 Neo Plus

Die Kandidaten müssten digitale Kopien der Produktionsstraßen entwickeln, die 20 Großraumflieger vom Typ A350 Neo pro Monat bauen können und 100 Exemplare des neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges. Airbus weist aber gleich darauf hin, dass man viele Studien mache. «Nicht alle werden umgesetzt», so der Konzern in den Stellenanzeigen. Die neuen Modelle kämen dann auf den Markt, wenn es Fortschritte bei den Triebwerken gebe. Rolls-Royce, Safran und Pratt & Whitney haben bereits erklärt, solche zu entwickeln.

Bis die neuen Modelle kommen, will Airbus zuerst die aktuellen verbessern. Damit ist der A321 XLR gemeint, eine Version des Fliegers mit extragroßer Reichweite. Er soll 8700 Kilometer weit fliegen können. Daneben ist offenbar auch die Idee eines A320 Neo Plus wieder aktuell, einer verlängerten und verbesserten Version der A320-Neo-Familie. Sie wurde wegen der Triebwerksprobleme auf Eis gelegt. Beide Varianten werden im Stelleninserat explizit genannt.

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR: Der XLR soll noch weiter fliegen können.

Airbus A321 XLR soll 8700 Kilometer weit fliegen

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

Video

Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack