Ave-Hochgeschwindigkeitszug: Gräbt den Fluglinien Wasser ab.

Zug killt Flug

Neue Zahlen aus Spanien belegen, wie gefährlich Hochgeschwindigkeitszüge für Fluggesellschaften werden können.

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Auch der Flughafen von Pamplona wurde in den spanischen Boomjahren neu gebaut. Anders als so viele andere auf der iberischen Halbinsel zählt er aber auch heute noch Passagiere. 182'000 Reisende haben ihn in den ersten neun Monaten benutzt. Bloß das ist massiv weniger als bei der Einweihung des Aeropuerto de Pamplona. Im Jahre 2008 flogen noch 435'000 Passagiere ab dem Airport in Spaniens Provinz Navarra.

Ursache des massiven Rückgangs ist sicherlich auch der markante Konjunktureinbruch in Spanien. Doch Pamplonas Flughafen hat vor allem auch neue Konkurrenz zugesetzt. 2010 verlor er 44'000 Reisende und zwischen Anfang Januar und Ende September dieses Jahres nochmals mehrere Tausend. Die spanischen Staatsbahnen hingegen gewannen 2010 rund 25'000 Reisende hinzu und dieses Jahr indes bereits weitere 11'500, wie die Zeitung Diario de Navarra berichtet. Nach Barcelona sind es seit der Einführung von Hochgeschwindigkeitszügen ab Pamplona nur noch vier Stunden, nach Madrid etwas mehr als drei.

Wie in Frankreich

Damit scheint in Spanien dasselbe zu geschehen, wie in Frankreich. In den dreißig Jahren seiner Existenz hat der TGV einen Marktanteil im Inlandverkehr von 80 Prozent erobert (aeroTELEGRAPH berichtete). Vor allem Geschäftsreisende setzen immer öfter au den Zug. Seit Mitte der Siebzigerjahre hat sich ihr Anteil auf Flügen von 60 auf 40 Prozent verringert.

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