Zerbrochener 737-Rumpf: Kaum noch zu reparieren.

Nach Zug-EntgleisungBoeings Produktion leidet

Nach einer Zugentgleisung in Montana landeten drei Rümpfe von Boeing 737 in einem Fluss. Nun versucht Boeing, die Schäden zu begrenzen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Schaden, den die Boeing-737-Rümpfe genommen haben, ist massiv. Kein Wunder. Nachdem im amerikanischen Bundesstaat Montana ein Güterzug entgleist war, der sie von Kansas nach Washington State hätten bringen sollen, rutschten sie viele Meter einen Hang hinunter und landeten mit der Nase in einem Fluss.

Inzwischen hat die Eisenbahnfirma die Rümpfe aus dem Fluss gerettet. Und es sieht nach einem Totalschaden aus, auch wenn Boeing offiziell nichts dazu sagt. Einer der Rümpfe brach entzwei, zwei weitere landeten im Wasser. Ob die anderen Rümpfe, die sich auch noch auf dem verunglückten Zug befanden, gerettet werden können, ist noch nicht klar.

Produktion leidet

Doch eines ist klar: Die Produktion der 737 leidet. Denn momentan baut die Fabrik in Renton in Washington State rund zwei Boeing 737 pro Tag zusammen 70 Prozent dafür kommen von Spirit Aero Systems in Kansas, woher auch der Zug kam. Man bespreche mit dem Zulieferer, ob es möglich sei, die Produktion so hochzufahren, dass möglichst wenig finanzieller Schaden entsteht, heißt es von Boeing laut dem Fachportal Flightglobal.

Auch mit anderen Zulieferern spreche man deswegen. Denn: «Es sieht nicht so aus, als hätte Spirit besonders viel Zusatzkapazität», so Boeing-Manager Pat Shanahan zur Zeitung Seattle Times. Es ist der größte Produktionsunterbruch, den Boeing in der Geschichte erlebte. Der letzte vergleichbare geschah im Jahr 2011 ebenfalls durch ein Unglück mit einem Zug.

Schäden durch Tornados

Ein Tornado zerstörte damals zwei Rümpfe, indem er sie von den Zugwagons riss. Ein Jahr später riss ein weiterer Wirbelsturm das Dach der Fabrik in Wichita im Bundesstaat Kansas herunter. Teile wurden nicht zerstört, doch die Fabrik musste eine Woche geschlossen bleiben.

Sehen Sie hier das Video der Bergungsarbeiten:

Mehr zum Thema

ticker-boeing-787-9

Boeing weist im Juli nur 38 neue Bestellungen aus

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin