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Zimex hat keine Lust auf Linienflüge

Der Flughafen Lugano wollte, dass der Schweizer Charteranbieter für ihn Inlandsstrecken übernimmt. Doch Zimex Aviation hat kein Interesse.

Zimex Aviation

ATR 72 von Zimex Aviation: Kein Einstig ins Liniengeschäft.

Der Flughafen Lugano hat einen Plan. Weil Swiss darüber nachdenkt, die Verbindung nach Zürich einzustellen, und die Route nach Genf seit der Pleite von Adria Airways Switzerland nicht bedient wird, will sie eine eigene virtuelle Fluggesellschaft gründen. Für Lug Air fliegen soll der Schweizer Charteranbieter Zimex Aviation, so der Aeroporto di Lugano-Agno. Es würden bereits Gespräche geführt.

Das Problem am Plan: Bei Zimex will man davon nichts wissen. Man habe mit dem Lugano Airport zwar «zu einem früheren Zeitpunkt eine mögliche Kooperation für die Strecke Lugano–Genf andiskutiert. Dies hat aber zu keinem Zeitpunkt zu einer Vereinbarung geführt», so die Fluggesellschaft in einer Stellungnahme. Der Aufsichtsrat von Zimex  habe zudem unabhängig davon beschlossen, nicht ins Geschäft mit Linienflügen mit Passagieren einzusteigen.

Schon 50 Jahre alt

Das Unternehmen wurde 1969 gegründet und betreibt heute eine Flotte von rund 20 Turbopropmaschinen – Pilatus PC-6, Beech 1900, ATR 42 und 72 sowie DHC 6 Twin Otter. Besonders stark ist Zimex in Versorgungsflügen in abgelegenen Gebieten, aber auch Frachtdienste und Passagiercharter gehören zu ihrem Geschäftsfeld.



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