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Xiamen will nach New York

Xiamen Airlines drängt auf den Langstreckenmarkt. Bis 2015 will die chinesische Airline ihre Flotte kräftig ausbauen.

Kentaro Iemoto / Wikimedia / CC

New York, London, Sydney: Xiamen will auch Interkontinentalstrecken anbieten.

Bislang verfügt Xiamen Airlines über 15 Boeing 737-700, 78 B737-800 und sechs B757-200. Die chinesische Fluggesellschaft fliegt damit Ziele in Asien an, etwa Singapur, Hongkong und Jakarta. Doch nun will Xiamen auch im transkontinentalen Geschäft mitmischen. Sie plant Verbindungen nach London, New York und Sydney. Bis 2015 will sie ihre Flotte auf 150 Maschinen ausbauen – das sind 51 mehr als heute.

Die Politik will der Fluggesellschaft helfen: «Die Regierung wird Xiamen Airlines unterstützen und für ein gutes Umfeld sorgen, das bei der Weiterentwicklung hilft», erklärte der Bürgermeister der Küstenstadt Xiamen. Schließlich will die Fluggesellschaft auch an ihrer Basis kräftig investieren: Sie plant ihr Hauptquartier auf dem neuen Flughafen Xiang’an. Kostenpunkt: 328 Millionen Dollar.

Mit dem Dreamliner nach New York?

Xiamen Airlines ist Chinas viertgrößte Fluggesellschaft. Sie ist eine Tochtergesellschaft von China Southern Airlines und Mitglied in der Luftfahrtallianz Skyteam. Die Airline setzt ganz auf Boeing: Neben den 99 Maschinen in Betrieb sind bereits sechs Dreamliner bestellt, die ab Juli ausgeliefert werden sollen. Diese könnten etwa auf der Strecke von Fuzhou nach New York eingesetzt werden.



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