Airbus A320 mit Edelweiss-Discover-Lackierung (Montage): Wird es nicht geben.

FerienfliegerWo Discover und Edelweiss gemeinsam agieren wollen - und wo nicht

Der deutsche Ferienflieger der Lufthansa-Gruppe tritt jetzt eigenständig auf. Führt die Erstarkung von Discover zur Fusion mit der Schweizer Schwester Edelweiss? Dazu gibt es eine klare Antwort.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der jüngste Ferienflieger der Lufthansa-Gruppe ist erwachsen geworden. Nach zwei Jahren fliegt er profitabel, wächst – und emanzipiert sich. Discover Airlines lässt als Ausdruck davon den Namenszusatz Eurowings fallen und führt ein neues Design ein, um sich als eigenständige Fluglinie profilieren zu können.

Großes Vorbild von Discover Airlines war beim Start die Schwester Edelweiss. Und die beiden Fluggesellschaften haben seit einem Jahr mit Bernd Bauer auch denselben Chef. Folgt jetzt, wo die deutsche Ferienairline auf gutem Weg ist, als nächster Schritt eine Fusion mit der erfolgreichen schweizerischen Ferienairline der Lufthansa Group?

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

«Es gibt in der Tat ganz viele Gemeinsamkeiten», sagte Bauer am Dienstag (5. September) bei einer Presseveranstaltung in Frankfurt. «Es gibt aber auch ganz viele Unterschiede.» So fliege Edelweiss nur ab Zürich und sei eine Schweizer Marke, die seit 28 Jahren am Markt präsent sowie «sehr etabliert» sei. Die Fluggesellschaft arbeite eng mit Swiss zusammen.

Discover dagegen fliege ab Frankfurt und München und forciere die Zusammenarbeit mit Lufthansa. «Es ist eine junge deutsche Marke, in einem sehr großen Markt», so Bauer. Eine Fusion macht für ihn daher keinen Sinn. In der Kommunikation, in der Kooperation mit der Reisebranche, bei der Absprache mit den anderen Airlines der Gruppe sowie bei den technischen Systemen, da versuche man aber Synergien maximal zu nutzen, erklärte der Edelweiss- und Discover-Chef.

Edelweiss-Lackierung bleibt

Und gibt es bei den Bemalungen der Flugzeuge eine Angleichung? Rückt da Edelweiss näher an den Lufthansa-Group-Standard, dem auch Discover Airlines folgt? Bernd Bauer sagt dazu zu aeroTELEGRAPH: «Es gibt keine Pläne, die Edelweiss-Lackierung zu verändern.»

Mehr zum Thema

Ein Airbus A330 von Discover im neuen Look.

Mit Blau und Gelb tilgt Discover Eurowings von den Fliegern

Airbus A350 in Edelweiss-Farben: AB 2025 wohl mehr als nur eine Fotomontage.

Bekommt Edelweiss 2025 die Ex-Latam-A350 von Lufthansa?

Bernd Bauer: «Unsere Serviceabläufe sind andere. Die Kabinenbesatzung ist mehr in der Kabine unterwegs, interagiert mehr.»

«Anstrengungen bei Edelweiss gehen in Richtung Airbus A350»

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack