Lufthansas neue Route: Von Frankfurt nach Moskau.

Neue Routen nach MoskauWie Lufthansa, Swiss und Austrian Weißrussland umfliegen

Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines sind über alternative Routen nach Russland geflogen. Dabei wählten sie unterschiedliche Wege, um Weißrussland zu vermeiden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Werden sie wirklich abheben? Am Freitagmorgen (28. Mai) um 9 Uhr waren die Augen auf LH1444 und LX1326 gerichtet. Der Lufthansa-Flug ab Frankfurt und der Swiss-Flug ab Zürich sollten beide nach Moskau-Domodedovo gehen. Allerdings war am Vortag Austrian-Airlines-Flug OS601 von Wien nach Moskau abgesagt worden.

Denn nachdem die EU am Dienstag Fluggesellschaften angewiesen hatte, Überflüge über weißrussisches Territorium zu unterlassen, erteilten die russischen Behörden der österreichischen Lufthansa-Tochter am Donnerstag keine Genehmigung für eine alternative Route. Zuvor war es auch schon Air France so ergangen.

Russland braucht länger für Freigaben

LH1444 und LX1326 dagegen kamen am Freitag problemlos nach Moskau. Dabei flog Lufthansas Airbus A321 mit dem Kennzeichen D-AIDM über Polen, die Oblast Kaliningrad, Litauen und Lettland - so gelangte das Flugzeug nördlich um Weißrussland herum. Die Boeing 777 mit dem Swiss-Kennzeichen HB-JNE flog von Zürich über Österreich, die Slowakei und die Ukraine - und damit südlich um Weißrussland herum.

Ein Kremlsprecher sagte laut der Nachrichtenagentur DPA, die Empfehlung der EU, den weißrussischen Luftraum zu meiden, habe zu technischen Problemen geführt. «Die Luftfahrtbehörden arbeiten in diesen Tagen angestrengt daran, sie zu beseitigen», so der Sprecher. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsia erklärte, die Genehmigung alternativer Routen benötige derzeit aufgrund vieler Anfragen mehr Zeit. Binnen 24 Stunden hätten aber insgesamt 53 Flugzeuge Russland auf neuen Routen anfliegen können.

Auch Austrian fliegt wieder nach Moskau

Auch Austrian-Flug OS601 konnte am Freitag schließlich stattfinden. Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen OE-LBN hob um 10 Uhr in Wien ab und flog wie die Swiss-Maschine über die südlich Route über die Slowakei und die Ukraine nach Moskau.

Die EU hatte ihre Entscheidung nach der erzwungenen Landung einer Ryanair-Maschine in Minsk getroffen. Die Boeing 737 war am Sonntag (23. Mai) als Flug FR4978 auf dem Weg von Athen in die litauische Hauptstadt Vilnius. Die weißrussischen Behörden zwangen sie aber zu einer außerplanmäßigen Landung. Dort wurde ein Regierungskritiker verhaftet.

Mehr zum Thema

Droh-Mail erreichte Minsk nach Umkehr von Ryanair-Jet

Droh-Mail erreichte Minsk nach Umkehr von Ryanair-Jet

Airbus A320 von AUA: Durfte nicht nach Moskau starten.

Russland bremst auch Austrian Airlines aus

Icao untersucht erzwungene Ryanair-Landung in Minsk

Icao untersucht erzwungene Ryanair-Landung in Minsk

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack