Embraer E195-E2 von Helvetic Airways: Rechtzeitig Ersatzmotoren bestellt.

Pratt and WhitneyWie Helvetic Airways die Triebwerkskrise umfliegen will

Die Schweizer Wet-Lease-Spezialistin betreibt Embraer E2 mit Triebwerken von Pratt & Whitney. Auf die Engpässe bei den Motoren hat sich Helvetic Airways langfristig vorbereitet.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Weltweit haben Fluggesellschaften derzeit Probleme mit Triebwerken von Pratt & Whitney. Ersatzteile, Ersatztriebwerke und Wartungsslots sind nicht ausreichend schnell verfügbar. Im Fokus stehen dabei vor allem Airbus A220 und Airbus A320 Neo.

Doch auch Embraers E2-Jets fliegen mit einer Variante der PW1000G von Pratt & Whitney. Auch sie sind teilweise von den Problemen betroffen. So standen etwa Anfang des Jahres acht der 14 Embraer E2 der niederländischen Airline KLM am Boden und warteten auf Triebwerksinspektionen.

«Zwei neue Ersatztriebwerke bestellt»

Auch Helvetic Airways betreibt Embraer E2 - acht E190-E2 und vier E195-E2. Dank frühzeitiger Vorbereitung hat sie nach eigenen Aussagen aber keine Schwierigkeiten. «Die Probleme bei Pratt & Whitney bezüglich der Triebwerk-Wartung sind uns seit Längerem bekannt und wir hatten auch schon Triebwerke zur Wartung bei ihnen», so ein Helvetic-Sprecher. Größere Auswirkungen auf den Flugbetrieb habe dies bislang jedoch nicht gehabt.

«Helvetic Airways hat bereits vor einem Jahr entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um Wartungsengpässen vorzubeugen und allfällige temporäre Ausfälle absorbieren zu können», so der Sprecher. «So haben wir zwei neue Ersatztriebwerke des Typs PW1921G bestellt. Eines der Triebwerke wurde bereits geliefert, das zweite wird im Juni bei uns eintreffen.» So wolle man ohne Ausfälle durch den anstehenden Sommer kommen.

Hilfe für Swiss, der A220 fehlen

Tatsächlich hilft Helvetic aktuell sogar als We-Lease-Partnerin bei Swiss aus. Die Lufthansa-Tochter muss aufgrund der Pratt & Whitney-Probleme acht Airbus A220 am Boden lassen.

Mehr zum Thema

Pratt & Whitney PW1500G an einem Airbus A220: Viele Airlines weltweit müssen ihre Flugzeuge wegen Triebwerksproblemen am Boden lassen.

Probleme bei Pratt and Whitney halten Jets weltweit am Boden

Airbus A220-300 von Swiss: Kam noch als Bombardier C-Series CS300 an.

Fast jeder dritte Airbus A220 von Swiss muss am Boden bleiben

Airbus A220 von Iraqi Airways: Dürfen derzeit nicht abheben.

Iraqi Airways muss ihre Airbus A220 grounden

Passagierinnen von Swiss: Sie erfahren neu deutlicher, dass Swiss zu Lufthansa Group gehört.

Swiss weist nun an Bord auf Zugehörigkeit zu Lufthansa Group hin

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies