Cockpit einer Brussels Airlines Maschine: Die Airline aus Belgien reaktiviert immer mehr Kabinenmitglieder und Flugzeuge.

Beispiel Brussels AirlinesWie eine Airline den Betrieb hochfährt

Brussels Airlines bereitet sich auf bessere Zeiten vor. Cockpit- und Kabinencrews durchlaufen Auffrischungs-Kurse, Flugzeuge werden wieder fitgemacht.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Dank der Impfkampagne und weil der Sommer kommt steigt die Nachfrage nach Flügen. Mit den steigenden Ticketverkäufen reaktivieren die Airlines auch immer mehr Flugzeuge, die teilweise seit März 2020 nicht mehr in der Luft waren – und dafür braucht es natürlich auch Personal.

Auch Brussels Airlines macht Teile ihrer Flotte und das Personal wieder startklar. Piloten werden bei einer rund einmonatigen Auffrischung geschult und auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vorbereitet. In 14 Theoriestunden werden wichtige Verfahren wiederholt und besprochen.

Kurse für Cockpit- und Kabinenpersonal

Darauf folgen zwölf Stunden im Simulator und zehn bis 20 Flüge mit einem Prüfer der Airline. Bei Brussels Airlines müssen rund 150 Pilotinnen und Piloten diese Auffrischungs-Ausblildung durchlaufen, die restlichen 400 Cockpit-Crewmtiglieder  sind einsatzbereit.

Ab dem 1. Mai sollen zudem 30 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen einen sieben- bis zehntägigen Kurs absolvieren, um ihre Kenntnisse aufzufrischen. Hinzu kommen mehrere Einweisungsflüge für das Kabinenpersonal, um Sicherheitsverfahren und Hygienemaßnahmen wieder aufzufrischen.

200 Stunden für Reaktivierung

Auch die Flugzeuge, die teilweise seit über einem Jahr am Boden stehen, müssen startklar gemacht werden. Vor der Reaktivierung wird das Flugzeug komplett durchgecheckt, alle Systeme werden geprüft und zu guter Letzt werden Testflüge absolviert. Insgesamt nimmt der Prozess rund 200 Stunden in Anspruch.

Im Moment sind 21 Flugzeuge im Einsatz bei Brussels Airlines, 17 Maschinen sind noch immer geparkt. Mit der Zeit nutzt die Airline immer mehr Flieger und bedient mehr und mehr Ziele. Neben Strecken in Europa nimmt Brussels auch wieder interkontinentale Routen auf.

Mehr zum Thema

Chauffeur (Symbolbild) und die Städte, die Brussels von einem Partnerunternehmen anfahren lässt: Gut zahlenden Passagiere sollen bequem nach Brüssel kommen.

Brussels Airlines macht auf Golfairline

Airbus A320 von Brussels Airlines: Lange Verhandlungen waren nötig.

Lufthansa pumpt 170 Millionen Euro in Brussels Airlines

Fein säuberlich verpackt...

So schickt Brussels Airlines ihre Jets in den Corona-Schlaf

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack