Boeing P-8 Poseidon Wie die militärische Boeing 737 im Korallenriff feststeckt

Für die Crew ging die Bruchlandung einer Boeing P8-Poseidon in Hawaii glimpflich aus. Ein Korallenriff nahm aber deutlichen Schaden, wie ein neues Video zeigt.

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Die Insassen der Boeing P-8 Poseidon hatten am 20. November Glück im Unglück. Ihr Flugzeug schoss bei der Landung über die Start- und Landebahn der Marine Corps Air Station auf der Insel Oahu hinaus. Sie landete im Meer. Dort befindet sie sich auch heute noch.

Ein neues Video von Tauchern der US Navy zeigt, dass die P-8 -  eine militärische Version der Boeing 737 -  in einem Korallenriff feststeckt. Fische tummeln sich um die Reifen herum, auch Algen haben sich schon festgesetzt. Entstanden ist es im Rahmen der Bemühungen, das Flugzeug aus dem Riff zu entfernen.

Reifen und Triebwerk beschädigen Korallen

Die Unterwasseraufnahmen zeigen die «zwei Kontaktpunkte, die das Flugzeug mit den Korallen hat», heißt es von der Navy. Ein Reifen und das linke Triebwerk. Der Rest des Flugzeug «schwebe» darüber. Umweltschützer sehen sich durch die Aufnahmen bestätigt, dass das Riff durch den Unfall beschädigt wurde.

Kraftstoff-Entfernung bei der P-8 Poseidon (Foto: US Navy)

Die Marine entwickelt einen Plan zur Bergung des Flugzeugs. Man priorisiere die Sicherheit der Rettungsarbeit, den Schutz der Umwelt und die «Wiederherstellung der Kampffähigkeit des Flugzeugs», heißt es. Weitere Informationen gebe man bald bekannt.

Treibstoff wurde aus Tank gepumpt

7500 Liter Treibstoff hatten sich noch in der Boeing P-8 Poseidon befunden, als es über die Piste hinausschoss. Deshalb wurde zuerst eine Ölsperre errichtet. Inzwischen hat das Militär das Kerosin aus dem Tank gepumpt. Dabei sei es in erster Linie darum gegangen, Schäden für die Umwelt so gering wie möglich zu halten.

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