Flugsimulation: Sind das künftige Pilotinnen?

Rossiya AirlinesWenn Kinder Karriere in der Luftfahrt machen

In einem Mini-Hauptsitz will Rossiya Kindern Karrieren in der Luftfahrt schmackhaft machen - und so auch mit den Eltern neue Kunden gewinnen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Pilotin oder Pilot ist wohl einer der Berufswünsche, die bei vielen Kindern ganz hoch oben auf der Liste stehen. Und die russische Rossiya Airlines hat sich vorgenommen, ihnen jetzt auch zu ermöglichen, Airline-Jobs besser kennenzulernen – gemeinsam mit dem russischen Unternehmen Kid Burg, das Kindern zwischen 1,5 und 14 Jahren die Berufe dieser Welt spielerisch näher bringt.

Kid Burg betreibt sogenannte «Job Cities», Orte, an denen Kinder ins Erwachsenenleben schnuppern können. In den Cities können sie Berufe ausprobieren und es gibt sogar eigene Gesetze und eine eigene Währung. In den speziellen Spiel-Räumen von Rossiya Airlines soll es aussehen wie in den Büros der Airline, erklärt die Fluglinie in einer Aussendung.

Sogar Simulatorflüge sind möglich

Durch die Spielabläufe werden die Kinder mit dem Thema Luftfahrt vertraut gemacht und können sich als Pilotinnen, Flugbegleiter und Servicekräfte beweisen. Die jüngeren Kinder lernen über den Flugbetrieb und die Qualitätsstandards der russischen Fluglinie. Ältere Kinder lernen Begriffe wie Aerodynamik, bekommen Wissen über den Aufbau eines Flugzeugs vermittelt und können sogar ihren ersten Flug im Flugsimulator einer Boeing 777 durchführen. Neben der Berufsbildung wird auf diese Weise natürlich auch die Bindung der Kinder – und damit auch der Eltern – an die Airline gestärkt.

Für Rossiya Airlines ist dies nicht das erste Bildungsprojekt, an dem die Fluglinie beteiligt ist. Im September des vergangenen Jahres wurde am Murmansker Akademischen Lyzeum eine eigene Klasse eröffnet, in der 25 Kinder nach einem speziell entwickelten zweijährigen Lehrplan geschult werden, um für den Einstieg in eine Luftfahrtschule gewappnet zu sein.

Flughafentouren für Schulkinder

Seit 2014 ist Rossiya Airlines außerdem Partner und Berater des russischen Simulatorenanbieters Dream Aero. Die Flugsimulatoren für Boeing 737 und Airbus A320 basieren auf ähnlichen Simulatoren, wie sie für die Pilotenausbildung verwendet werden. Russlandweit stehen derzeit sieben Dream Aero Flugsimulatoren zur Verfügung.

Zudem arbeitet Rossiya Airlines mit Schulen nahe ihrer Basis in St. Petersburg zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft mit lokalen Bildungseinrichtungen halten Mitarbeitende der Fluggesellschaft aus Cockpit, Kabine und anderen Bereichen Vorträge und Präsentationen. In Zusammenarbeit mit dem Flughafen Pulkovo werden regelmäßig Sightseeing-Touren angeboten.

Mehr zum Thema

Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Rossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Quängelndes Kind: Kann Mitreisende nerven.

Corendon bringt kinderfreie Zone im Airbus A350

Kleiner Passagier: Nicht alle Straßenverkehrstauglichen Sitze sind auch im Flugzeug zugelassen.

Welche Kindersitze sind im Flugzeug erlaubt?

Das neue Angebot von Joon: Kinder können sich ausstrecken.

Joon bietet Kinderspielplätze im A340

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack