Flugsimulation: Sind das künftige Pilotinnen?

Rossiya AirlinesWenn Kinder Karriere in der Luftfahrt machen

In einem Mini-Hauptsitz will Rossiya Kindern Karrieren in der Luftfahrt schmackhaft machen - und so auch mit den Eltern neue Kunden gewinnen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Pilotin oder Pilot ist wohl einer der Berufswünsche, die bei vielen Kindern ganz hoch oben auf der Liste stehen. Und die russische Rossiya Airlines hat sich vorgenommen, ihnen jetzt auch zu ermöglichen, Airline-Jobs besser kennenzulernen – gemeinsam mit dem russischen Unternehmen Kid Burg, das Kindern zwischen 1,5 und 14 Jahren die Berufe dieser Welt spielerisch näher bringt.

Kid Burg betreibt sogenannte «Job Cities», Orte, an denen Kinder ins Erwachsenenleben schnuppern können. In den Cities können sie Berufe ausprobieren und es gibt sogar eigene Gesetze und eine eigene Währung. In den speziellen Spiel-Räumen von Rossiya Airlines soll es aussehen wie in den Büros der Airline, erklärt die Fluglinie in einer Aussendung.

Sogar Simulatorflüge sind möglich

Durch die Spielabläufe werden die Kinder mit dem Thema Luftfahrt vertraut gemacht und können sich als Pilotinnen, Flugbegleiter und Servicekräfte beweisen. Die jüngeren Kinder lernen über den Flugbetrieb und die Qualitätsstandards der russischen Fluglinie. Ältere Kinder lernen Begriffe wie Aerodynamik, bekommen Wissen über den Aufbau eines Flugzeugs vermittelt und können sogar ihren ersten Flug im Flugsimulator einer Boeing 777 durchführen. Neben der Berufsbildung wird auf diese Weise natürlich auch die Bindung der Kinder – und damit auch der Eltern – an die Airline gestärkt.

Für Rossiya Airlines ist dies nicht das erste Bildungsprojekt, an dem die Fluglinie beteiligt ist. Im September des vergangenen Jahres wurde am Murmansker Akademischen Lyzeum eine eigene Klasse eröffnet, in der 25 Kinder nach einem speziell entwickelten zweijährigen Lehrplan geschult werden, um für den Einstieg in eine Luftfahrtschule gewappnet zu sein.

Flughafentouren für Schulkinder

Seit 2014 ist Rossiya Airlines außerdem Partner und Berater des russischen Simulatorenanbieters Dream Aero. Die Flugsimulatoren für Boeing 737 und Airbus A320 basieren auf ähnlichen Simulatoren, wie sie für die Pilotenausbildung verwendet werden. Russlandweit stehen derzeit sieben Dream Aero Flugsimulatoren zur Verfügung.

Zudem arbeitet Rossiya Airlines mit Schulen nahe ihrer Basis in St. Petersburg zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft mit lokalen Bildungseinrichtungen halten Mitarbeitende der Fluggesellschaft aus Cockpit, Kabine und anderen Bereichen Vorträge und Präsentationen. In Zusammenarbeit mit dem Flughafen Pulkovo werden regelmäßig Sightseeing-Touren angeboten.

Mehr zum Thema

Superjet von Rossiya Airlines: Die Tochter übernimmt die Flieger von Aeroflot.

Rossiya gibt Schub bei der Einflottung der Superjets

Quängelndes Kind: Kann Mitreisende nerven.

Corendon bringt kinderfreie Zone im Airbus A350

Kleiner Passagier: Nicht alle Straßenverkehrstauglichen Sitze sind auch im Flugzeug zugelassen.

Welche Kindersitze sind im Flugzeug erlaubt?

Das neue Angebot von Joon: Kinder können sich ausstrecken.

Joon bietet Kinderspielplätze im A340

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack