Das neue Angebot von Joon: Kinder können sich ausstrecken.

Tochter von Air FranceJoon bietet Kinderspielplätze im A340

Aus zwei Sitzen wird eine Fläche, auf der Kindern spielen oder schlafen können. Mit diesen Angebot will die bedrängte Joon Familien auf der Langstrecke überzeugen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Joon lanciert trotz drohender Schließung durch die Mutter Air France-KLM ein Langstrecken-Angebot speziell für Kinder: In den Airbus A340 der Air-France-Tochter können Familien mit zwei Kindern zwei Mittelsitze zu einer Fläche umbauen lassen, welche den Kleinen als Spielbereich oder Bett dient . Dazu schließen die Flugbegleiter mit den abnehmbaren Kopfstützen den Freiraum zwischen Sitzflächen und Vordersitzen. Darüber legen sie eine Matratze und installieren Gurterweiterungen.

So entsteht über die beiden Sitze hinweg eine Fläche von etwa 105 mal 76 Zentimetern. Das Angebot namens Cosy gilt für Kinder ab einem Alter von zwei Jahren. Als Obergrenze empfiehlt Joon fünf oder sechs Jahre. Den kleinen Liegeplatz buchen können Familien mit einem oder zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Ein Erwachsener muss neben dem Nachwuchs sitzen. Eine dreiköpfige Familie zahlt 60 Euro, eine vierköpfige 80 Euro extra für den Service.

Vier A340-300 in der Flotte von Joon

In jedem A340 stehen ingesamt 16 Sitze zur Verfügung, die für den Umbau zum Kinderbett in Frage kommen: jeweils die vier mittleren Plätze in den Reihen 33 bis 36. Zur Flotte von Joon zählen zurzeit vier A340-300. Sie fliegen von Paris aus zu Fernzielen wie etwa Victoria auf den Seychellen, Fortaleza in Brasilien, Kapstadt in Südafrika oder Mumbai in Indien.

Air France versucht mit ihrer neuen Tochter seit rund einem Jahr, Kosten zu sparen und Märkte zurückzuerobern, die an Konkurrenten verloren gingen. Joon soll dabei vor allem junge Reisende ansprechen. Neben den A340 hat sie auch A320 und A321 in der Flotte.

Andere Airlines mit ähnlichen Angeboten

Die Idee mit den zusammenlegbaren Sitzen hatte die Fluglinie nicht als erste. Air New Zealand führte mit Skycouch ein ähnliches Konzept ein, ebenso China Airlines mit der von den Neuseeländern lizenzierten Family Couch, Air Astana mit Sleeper Class und die brasilianische Azul mit Sky Sofa. Auch ANA All Nippon Airways ließ sich davon für den A380 inspirieren. Airbus arbeitet gar an einem Konzept, bei dem aus zwei Premium-Economy-Sitzen ein Business-Class-Platz wird.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie einen Blick auf Joon Cosy werfen.

Mehr zum Thema

Passagiere von Joon: Jung und technikaffin.

Joon droht ein frühes Ende

Skizziert: Joon zeigt, wie ihre Flugzeuge von innen aussehen sollen.

Was Joon alles anders machen will

ticker-air-france

Air France erweitert kombiniertes Bahn- und Flugangebot um TGV-Ouigo-Verbindungen

ticker-air-france

Air France baut La-Première-Angebot in die USA weiter aus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier