Flugzeug von Tailwind Air: Start und Landung im Hafen von Manhattan.

Tailwind AirWasserairline darf nicht auf dem Wasser landen

An der Ostküste der USA bietet Tailwind Air Städteverbindungen mit Wasserflugzeugen an. Auf der neuesten Route zwischen New York und Washington gibt es aber ein Problem.

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«Es gibt einfach keine schnellere Art, sich zwischen Städten zu bewegen», wirbt Tailwind Air. Gemeint sind Verbindungen mit Wasserflugzeugen. Diese bietet die Fluglinie an der Ostküste der USA an. Mit ihnen gelangen die Reisenden dank Landungen in den Häfen direkt von Stadtzentrum zu Stadtzentrum.

Die beiden größten Städte, die Tailwind bisher mit ihren achtsitzigen Cessna Caravans verbindet, sind New York und Boston. Laut Rechnung der Fluglinie dauert die gesamte Reise inklusive An- und Abreise von Stadtzentrum zu Stadtzentrum rund zwei Stunden. Mit großen Airlines und zwischen den Flughäfen La Guardia und Logan seien es knapp dreieinhalb Stunden, mit dem Zug sogar fast viereinhalb Stunden, so Tailwind Air.

Am Land, aber nicht ganz weit draußen

Bei der neuen großen Route funktioniert der Hafen-zu-Hafen-Plan aber nicht. Denn die Cessna kann zwar in New York wie gewohnt im Hafen von Manhattan starten. Doch in der Hauptstadt Washington muss sie am kleinen College Park Airport in den nordöstlichen Vororten landen. Grund ist der streng kontrollierte Luftraum rund um die Hauptstadt, wie die Zeitung Washington Post schreibt. Die Verbindung startet am 13. September.

Tailwind wirbt damit, immerhin die einzige Linienverbindung innerhalb des sogenannten Beltway von Washington anzubieten, dem Autobahnring Interstate 495, der die Stadt und ihre inneren Vororte umgibt. Die reine Flugzeit zwischen der Hauptstadt und New York soll 80 bis 90 Minuten betragen. Die Flüge starten an sechs Tagen in der Woche mit bis zu zwei Verbindungen pro Tag.

In Europa liegt der Fokus auf Inseln

In Europa gab es zuletzt in Griechenland, Spanien und Kroatien Pläne für neue Wasserflugzeug-Verbindungen. Allerdings geht es dabei eher um Routen zur Anbindung von Inseln und Urlaubsorten und nicht wie bei Tailwind um die Zentren von Metropolen.

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