Heckflosse von Monarch Airlines: Die Fluglinie musste sich rechtfertigen.

Pleite-GerüchteWas ist nur bei Monarch los?

Die britische Billigairline dementiert Gerüchte über eine angebliche Pleite. Einige Antworten bleibt Monarch Airlines aber trotzdem schuldig.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Monarch Airlines sah sich am Montag (26. September) gezwungen, Gerüchte über eine Pleite zu dementieren. Die «negativen Spekulationen» entbehrten jeder Grundlage, so die britische Billigairline in einer Mitteilung. «Unsere Flüge werden wie üblich durchgeführt», erklärte sie weiter. Auf Twitter antwortete die Fluglinie Nutzern direkt. Viele hatten ihre Sorge darüber kundgetan, ob Monarch möglicherweise den Betrieb einstellt.

Was zu dem Dementi führte: Es kamen am Wochenende Gerüchte auf, wonach in Flugplänen Sonderflüge eingegeben worden seien. Sie seien mit Nicht-Monarch-Flugzeugen geplant worden. So etwas passiert normalerweise im Fall eines Groundings, wenn gestrandete Passagiere abgeholt werden müssen. Eine Bestätigung über diese Rückhol-Flüge gibt es nicht. Sie hätten nichts mit Monarch zu tun, witterte die Fluggesellschaft nur.

Gespräche mit Behörde

Was zusätzlich für Nervosität sorgte: Am Sonntagabend befand sich die Fluglinie laut dem Nachrichtensender BBC in Gesprächen mit der britischen Luftfahrtbehörde. Die muss bis Ende dieser Woche die Betriebslizenz von Monarch erneuern. Dabei zählt auch, wie gut eine Fluggesellschaft finanziell aufgestellt ist.

Die Finanzlage sei trotz des herausfordernden Umfeldes stabil und man erwarte, noch in dieser Woche eine bedeutende Investition bekanntzugeben. Laut der Nachrichtenagentur AP will der Hauptinvestor Greybull Capital eine Finanzspritze gewähren, mit der Monarch unter anderem eine neue Order von 30 Boeing Max 8 zahlen soll.

Strategieänderung umgesetzt

Laut der britischen Zeitung Independent befindet sich die Airline derzeit sogar in Übernahmegesprächen. Unter anderem soll die chinesische HNA Group interessiert an den Briten sein. Monarch war Anfang des Jahrzehnts wegen der Konkurrenz durch die Billigflieger in eine Krise geraten. Daraufhin änderte die Fluglinie ihre Strategie und gab das Charter- und Langstreckengeschäft auf. Die Schweizer Gründerfamilie Mantegazza stieg aus und verkaufte 90 Prozent des Kapitals an Greybull. Der Rest liegt bei der Pensionskasse von Monarch.

Mehr zum Thema

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Britische und japanische Rüstungsindustrie vertiefen Zusammenarbeit

ticker-vereinigtes-koenigreich uk grossbritannien

Großbritannien lockert Slot-Regeln

Konzept: Die neue Piste in London Heathrow soll über die Straße führen.

London-Heathrow baut eine Autobahn - und blickt dabei nach Frankfurt

Millenials im Businessjet: Jüngere Generationen nutzen die Businessjets auch für den Urlaub.

Im Businessjet sitzt immer öfter ein Millennial statt ein Mann mit grauen Schläfen

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack