Der A320 Neo hat Sharklets für zusätzliche Ersparnisse.

Zu hohe InvestitionenWarum Easyjet Hamburg Tschüss sagt

Die britische Billigairline baut in Hamburg ab - und in Berlin Schönefeld aus. Chefin Carolyn McCall erklärt die Logik hinter dem Schritt und blickt nach Tegel.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Tallinn und Luxemburg - Easyjet wird im Winterflugplan neu von Berlin aus in die beiden kleinen europäischen Hauptstädte fliegen. Mit den zwei neuen Strecken steigt das Angebot der britischen Billigairline an ihrer ältesten deutschen Basis auf 51 Destinationen. Seit 13 Jahren ist Easyjet in Schönefeld aktiv und dort inzwischen mit einem Marktanteil von über 38 Prozent knapp hinter Ryanair mit 40 Prozent die Nummer zwei.

Während Easyjet in Berlin ausbaut, legt die Fluglinie in Hamburg den Rückwärtsgang ein. Wie vor einigen Wochen bekannt wurde, wird die Basis in der Hansestadt geschlossen, das Angebot um 70 Prozent reduziert. «Wir sind in Hamburg nur Nummer vier. Um an die Spitze zu kommen, müssten wir sechs weitere Flieger dort stationieren», sagt Vorstandsvorsitzende Carolyn McCall im Gespräch. «Das wäre ein hohes Risiko. Zudem würde es recht lange gehen, bis wir die von uns angestrebten Renditen in Hamburg einfliegen könnten.»

Und was ist mit Tegel?

Es habe darum einfach keinen Sinn gemacht, an Hamburg festzuhalten, so McCall. Lieber wolle man dort ausbauen, wo man bereits Nummer eins oder zwei sei. Zudem gebe es durch die Krise bei Alitalia und dem Abbau bei Flybe gerade viele Chancen in Italien und Großbritannien. Man wolle lieber die nutzen.

Auch in Deutschland sieht sie noch weitere Möglichkeiten. «Wir müssen ganz genau schauen, wie es mit Tegel weitergeht», so die Managerin.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Streiks sorgen in Italien für Probleme im Luftverkehr - vor allem Easyjet betroffen

ticker-easyjet

Easyjet garantiert stabile Preise für Sommerreisen

ticker-easyjet

Easyjet und Rolls-Royce testen Triebwerk mit Wasserstoff

ticker-easyjet

Easyjet startet neun neue Winterstrecken ab Großbritannien

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg