Vueling-Jets: Flotte soll sich vergrößern

Wird Vueling Airbus untreu?

Die spanische Fluggesellschaft will neue Flugzeuge kaufen. Und dafür würde sie auch von ihrer jetzigen Einheitsflotte abweichen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon jetzt ist Vueling die zweitgrößte Fluggesellschaft Spaniens. Über 15 Millionen Passagiere pro Jahr, über 200 Strecken und mehr als 100 Destinationen – Tendenz stark steigend. Die Airline will weiter wachsen, neue Basen in ganz Europa errichten, vor allem Deutschland ist dabei auch ein wichtiger Markt, wie Unternehmenschef Alex Cruz in einem Interview mit aeroTELEGRAPH bereits erklärte. Mit sechs neuen Strecken, wie etwa Frankfurt, Hannover und Stuttgart, die Ende März eröffnet werden, sollen sich die Passagierzahlen in der Bundesrepublik verdreifachen, prognostiziert da Management.

Dafür braucht Vueling mehr und neuere Flieger. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, plant das Unternehmen, mindestens 60 Jets zu erstehen. Mit ihnen will es zum einen ältere ersetzen, aber auch die Kapazitäten erhöhen. Bisher setzt die Fluggesellschaft in ihrer Flotte ganz auf A320 von Airbus. Nach der Auslieferung von acht weiteren der Mittelstreckenflieger erreicht die Flottengröße in diesem Jahr 70.

Eventuell Bombardier

Doch von der Einheitsflotte könne man sich bald verabschieden, deutete Einkaufschef Julio Rodriguez nun an. Neben dem neuen und effizienten A320neo ziehe man auch die B737MAX von Boeing in Erwägung. Sehr interessant wäre für die Flotte aber auch die C-Series von Bombardier. Der kanadische Hersteller will mit den neuen Jets die beiden Platzhirsche auf der Kurz- und Mittelstrecke angreifen. Die Order wäre auch angesichts der Größe für Bombardier ein Triumph.

Die Umsatzzahlen bestätigen Vuelings Wachstumskurs. Im Jahr 2012 lagen sie noch bei etwas unter einer Milliarde Euro. Doch schon in diesem Jahr werde er diesen Betrag «deutlich übersteigen», kündigte Rodriguez gegenüber Bloomberg weiter an.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies