Airbus A330 von Aer Lingus: Wird für Vueling fliegen.

Wet-LeaseVueling beschafft sich für Pariser Offensive einen Airbus A330

Die spanische Billigairline startet im November einen massiven Ausbau am Flughafen Paris-Orly. Vueling setzt dabei mit Airbus A321 nicht nur ihre größten Jets ein, sondern mietet zum Start sogar einen A330.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist eine wirklich große Expansion. Im Rahmen der Staatshilfe mussten Air France und ihre Billigschwester Transavia Slots in Paris-Orly abgeben. Die 18 Zeitnischen für Starts und Landungen am Flughafen im Süden der französischen Hauptstadt sicherte sich Vueling. Die spanische Billigairline von IAG hat damit viel vor.

Vueling wird ab November 28 neue Strecken ab Paris-Orly bedienen - zusätzlich zu den 20 bisherigen. Die neuen Ziele liegen in Dänemark, Großbritannien, Irland, Italien, Marokko, Nordirland, Norwegen, Schweden und Spanien. Auch drei Ziele in Deutschland befinden sich unter den Neuheiten. Die Billigairline wird den zweitgrößten Flughafen der französischen Metropole mit Hamburg, Leipzig und Nürnberg verbinden. Weitere vier Strecken wurden noch nicht bewilligt.

Später Airbus A321 Neo für Orly vorgesehen

Air France und Transavia besaßen bisher in Orly einen Marktanteil von 46 Prozent, wie Daten des Luftfahrtdatenanbieters CH Aviation zeigen. Vueling kam auf 12 Prozent. Mit der Expansion will die Billigairline den Marktanteil in Frankreich erhöhen. Mit der Neuverteilung der Slots habe man «einen Beitrag zur Gewährleistung fairer Preise und einer größeren Auswahl für die europäischen Verbraucher» geschaffen, kommentierte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager bei der Bekanntegabe der Abgabe der Zeitnischn an Vueling.

Vueling besitzt aktuell eine Flotte von sechs Airbus A319, 103 A320 und A320 Neo sowie 18 A321. Zum Start werden mit Airbus A321 die größten Jets in Paris-Orly stationiert, später entsendet die Fluglinie dann die Neuversion A321 Neo in die französische Hauptstadt.

Wet-Lease von Aer Lingus

Doch das reicht ihr noch nicht. Neben den A321 wird sie während der Startphase auch einen ganz großen Flieger einsetzen. Wie das Portal Aviacionline schreibt, holt sich Vueling vorübergehend im Wet-Lease einen Airbus A330 von Aer Lingus in die Flotte. «Darüber hinaus wird Vueling vorübergehend ein Großraumflugzeug einsetzen, um die zusätzliche Kapazität zu unterstützen», so eine Sprecherin.

Mehr zum Thema

Französischer Schnellzug TGV: Großes Inlandsnetz.

Paris hilft Air France - wenn Airline grüner wird

Vueling erhält 18 Slots von Air France in Paris-Orly

Vueling erhält 18 Slots von Air France in Paris-Orly

Visualisierung des A350 von Aer Lingus aus dem Jahr 2007: Wird nicht real.

Welche Airline bekommt die A350 von Aer Lingus?

ticker-frankreich

Frankreich erprobt erstes Aufklärungsflugzeug Dassault Falcon 8X Archange

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack