Vogel am Himmel: Nicht nur in Südamerika für Flugzeuge gefährlich.

BolivienVögel und Hunde bedrohen Flughafen

Dem Flughafen im bolivianischen Oruro droht eine vorübergehende Schließung. Grund ist eine nahe Mülldeponie - und wen sie anzieht.

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Die bolivianische Luftfahrtbehörde ist nicht zimperlich. Sie droht, den Betrieb am Flughafen Juan Mendoza nahe der Stadt Oruro vorübergehend einzustellen. Nur wenn Stadt und Region schnell das Problem der vielen Vögel und Straßenhunde in der Gegend lösen, sieht sie davon ab. Das berichtete eine Vertreterin der Region Oruro der Zeitung La Patria.

Grund für die vielen Tiere, in denen die Behörden offenbar eine Gefahr für den Flugverkehr sehen, ist eine Mülldeponie in der Nähe des Flughafens. Stadt und Region haben nun bis Mitte Oktober Zeit, zumindest eine vorübergehende Lösung zu finden. Dies könnte etwa der Einsatz einer Maschine sein, die die Vögel akustisch abschreckt.

Ein Dach gegen Vögel?

Der Beamte sagte, einer Verlegung der Müllhalde sei kurzfristig nicht möglich. Dagegen sollen Zäune schon dazu geführt haben, dass weniger Straßenhunde unkontrolliert unterwegs sind. Außerdem bestehe die Möglichkeit, ein Dach über der Halde zu errichten.

Während Vögel an Flughäfen auf der ganzen Welt immer wieder für Schwierigkeiten sorgen – etwa am Flughafen Beirut –, ist das Problem mit den Hunden etwas ungewöhnlicher. Ob die Luftfahrtbehörden in ihnen tatsächlich auch eine Gefahr für den Flugverkehr sehen oder zum Beispiel nur eine Belästigung der Fluggäste am Boden kritisieren, ist unklar. Es ist aber auch durchaus denkbar, dass südamerikanische Straßenhunde - die zum Beispiel auch gerne mal nach den Reifen fahrender Autos schnappen - auf Start- und Landebahnen herumstreunen.

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