Kabine von Virgin Atlantic: Bald mit Handyempfang.

Virgin Atlantic: Handys erlaubt

Die britische Fluglinie will Passagieren das Telefonieren mit dem Handy erlauben. Nicht alle Reisenden wünschen den Service.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Den Anfang soll die Strecke von London nach New York machen. Viele Geschäftsreisende fliegen zwischen den angelsächsischen Metropolen hin und her - und wünschen sich, während des Fluges erreichbar zu sein. Das glaubt zumindest Virgin Atlantic. Die britische Fluggesellschaft bietet daher auf der Interkontinentalroute in ihren Airbus A330 den Passagieren nun an, ihre Mobiltelefone zu benutzen. Bis Ende des Jahres soll das Angebot auf mindestens zehn Strecken möglich sein, wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet. Damit ist Virgin der Konkurrentin British Airways einen Schritt voraus. Auf deren Flügen von London nach New-York können die Passagiere mit ihren Handys bisher nur SMS verschicken und ins Internet.

Nach und nach beliebter

Virgin nutzt eine Technik von Aero Mobile, einer Tochtergesellschaft des Elektronikkonzerns Panasonic. Umsonst wird das ganze aber nicht sein. Dafür, dass das Netz zur Verfügung gestellt wird, sollen die Passagiere ungefähr so viel zahlen, wie auch normales Roaming kosten würde. Doch ganz einwandfrei funktioniert der neue Service noch nicht. So kann etwa nur eine begrenzte Zahl an Handys gleichzeitig telefonieren, da die Aero-Mobile-Technik noch nicht mehr stemmt. Doch man arbeite ständig an Upgrades, heißt es aus dem Unternehmen. Ein anderes Hindernis ist gesetzlicher Natur: 250 Meilen, bevor ein Flieger in den amerikanischen Luftraum eindringt, müssen sämtliche Geräte abgeschaltet werden. So wollen es die Regeln der US-Luftfahrtaufsicht FAA.

So gut der Service ür einige Passagiere sein mag, andere nervt der Verlust von Ruhe an Bord. Virgin will deshalb nicht einfach auf Teufel komm raus neue Technik in den Fliegern installieren. «Wir machen uns schon auch Gedanken, ob Passagiere unseren Service überhaupt wollen», erklärt ein Sprecher der Airline gegenüber dem Telegraph. Doch Handyempfang und Internet seien etwas, was zunehmend wichtiger werde. In ihrer Boeing B787 Dreamliner, sie 2014 flugbereit sein soll, will Virgin auch vollen W-Lan-Empfang anbieten. Das Ganze ist Teil eines 100-Millionen-Pfund-Programms, mit dem die Airline seine Premium-Kabine aufmotzt.

Mehr zum Thema

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Ausgelöste Notrutsche auf einem British-Airways-Flug: Die Briten haben ein Notrutschenproblem.

British Airways und das Problem mit den aus Versehen ausgelösten Notrutschen

ticker-british-airways

British Airways fliegt seit 80 Jahren nach Hamburg

ticker-british-airways

Mailand-Malpensa: Gepäckcontainer für British-Airways-Flug gerät in Brand

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies