Kabine von Virgin Atlantic: Bald mit Handyempfang.

Virgin Atlantic: Handys erlaubt

Die britische Fluglinie will Passagieren das Telefonieren mit dem Handy erlauben. Nicht alle Reisenden wünschen den Service.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Den Anfang soll die Strecke von London nach New York machen. Viele Geschäftsreisende fliegen zwischen den angelsächsischen Metropolen hin und her - und wünschen sich, während des Fluges erreichbar zu sein. Das glaubt zumindest Virgin Atlantic. Die britische Fluggesellschaft bietet daher auf der Interkontinentalroute in ihren Airbus A330 den Passagieren nun an, ihre Mobiltelefone zu benutzen. Bis Ende des Jahres soll das Angebot auf mindestens zehn Strecken möglich sein, wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet. Damit ist Virgin der Konkurrentin British Airways einen Schritt voraus. Auf deren Flügen von London nach New-York können die Passagiere mit ihren Handys bisher nur SMS verschicken und ins Internet.

Nach und nach beliebter

Virgin nutzt eine Technik von Aero Mobile, einer Tochtergesellschaft des Elektronikkonzerns Panasonic. Umsonst wird das ganze aber nicht sein. Dafür, dass das Netz zur Verfügung gestellt wird, sollen die Passagiere ungefähr so viel zahlen, wie auch normales Roaming kosten würde. Doch ganz einwandfrei funktioniert der neue Service noch nicht. So kann etwa nur eine begrenzte Zahl an Handys gleichzeitig telefonieren, da die Aero-Mobile-Technik noch nicht mehr stemmt. Doch man arbeite ständig an Upgrades, heißt es aus dem Unternehmen. Ein anderes Hindernis ist gesetzlicher Natur: 250 Meilen, bevor ein Flieger in den amerikanischen Luftraum eindringt, müssen sämtliche Geräte abgeschaltet werden. So wollen es die Regeln der US-Luftfahrtaufsicht FAA.

So gut der Service ür einige Passagiere sein mag, andere nervt der Verlust von Ruhe an Bord. Virgin will deshalb nicht einfach auf Teufel komm raus neue Technik in den Fliegern installieren. «Wir machen uns schon auch Gedanken, ob Passagiere unseren Service überhaupt wollen», erklärt ein Sprecher der Airline gegenüber dem Telegraph. Doch Handyempfang und Internet seien etwas, was zunehmend wichtiger werde. In ihrer Boeing B787 Dreamliner, sie 2014 flugbereit sein soll, will Virgin auch vollen W-Lan-Empfang anbieten. Das Ganze ist Teil eines 100-Millionen-Pfund-Programms, mit dem die Airline seine Premium-Kabine aufmotzt.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways erhöht offenbar Hürden für Silber- und Goldstatus

ticker-british-airways

British Airways Holidays erhöht Avios-Gutschrift für Pauschalreisen

ticker-british-airways

British Airways bietet Prämienflüge nach Mallorca und Kreta an

ticker-british-airways

British Airways kündigt neue Lounge im Terminal 5 in London-Heathrow an

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack