Straße in Hanoi: Der Tourismus boomt.

WachstumsmarktUnd noch eine neue Airline für Vietnam

Vietnams Luftfahrtmarkt boomt. Und bringt neue Anbieter auf den Markt. Die neueste Fluglinie Vinpearl Air will ebenfalls internationale Ziele ansteuern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Zahlen sprechen für sich: Ein Passagierwachstum von 17,4 Prozent verzeichnete Vietnam in den vergangenen zehn Jahren. In Asien insgesamt waren es nur 7,9 Prozent. Und das Wachstum dürfte so weiter gehen. Nicht nur kommen immer mehr Touristen in das südostasiatische Land. Auch die Einwohner selbst reisen mehr, weil es der Wirtschaft gut geht und die Mittelklasse wächst.

Was auch wächst, ist die Zahl der Fluglinien im Land. Mit Vietnam Airlines, Vietjet Air, Jetstar Pacific, Vasco und Bamboo Airways gibt es bereits fünf Fluglinien. Eine sechste soll hinzukommen. Vinpearl Air hat bereits eine Geschäftslizenz von der Regierung erhalten und soll schon bald abheben. Hinter der Fluglinie steht das Konglomerat Vingroup, das in den verschiedensten Branchen aktiv ist, so auch im Tourismus. Die Luftfahrt gehörte bisher noch nicht dazu.

Konkurrenz für Bamboo Airways

Wann die neue Fluglinie abheben soll, ist noch nicht bekannt. Auch Details zur Flotte wurden noch nicht veröffentlicht. Aber Vinpearl will laut vietnamesischen Medienberichten auch international fliegen. Damit dürfte sie vor allem für die neue Bamboo Airways eine Konkurrentin werden. Inzwischen bedient diese mit acht geleasten Flugzeugen (einem Airbus A319, vier A320 und drei A321 Neo) Ziele in Vietnam, Japan, Südkorea und Taiwan. Doch 20 Dreamliner, mit denen es an Langstreckenziele gehen soll, sind bereits bestellt.

Zudem erklärte das Management erst kürzlich, man wolle mit einem Airbus A380 in die USA fliegen. Das war lange nicht möglich. Aktuell gibt es keine Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern. Im Februar hat die Luftfahrtbehörde der USA Vietnam aber in die Sicherheitskategorie 1 hinaufgestuft, weshalb Airlines des Landes nun in die Vereinigten Staaten fliegen können.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier