China AirlinesPilot wird für Nickerchen im Cockpit bestraft

Der Kapitän einer Boeing 747 von China Airlines schlief während des Fluges ein. Das hatte nun Konsequenzen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Virale Videos können gute PR sein – oder eben auch genau das Gegenteil. Letzteres trifft auf ein Video aus einem Cockpit von China Airlines zu, das derzeit durchs Internet geistert. Zu sehen: Ein Pilot der taiwanesischen Fluggesellschaft, der im Cockpit einer Boeing 747 ein Nickerchen macht – während des Fluges. Brisant ist dabei auch noch: Der schlafende Kapitän wurde erst kürzlich zum Chefpiloten befördert, wie lokale Medien berichten.

Gefilmt wurde der Kapitän vom Kopiloten. Beide Männer, so heißt es von China Airlines, wurden inzwischen für ihr Verhalten bestraft. Dem Kapitän wurde Gefährdung der Sicherheit vorgeworfen. Dem Kopilot wurde vorgehalten, dass er den Kollegen nicht geweckt, sondern ihn gefilmt und fotografiert hat. Wie die Mitarbeiter bestraft wurden, ist nicht bekannt.

Erst gerade Streik beendet

Erst am 14. Februar hatte China Airlines sich mit Gewerkschaften über neue Regeln geeinigt, die Erschöpfung der Cockpitcrews verhindern oder zumindest lindern sollen. Vorausgegangen war dem ein siebentägiger Streik der Piloten. Als Folge wurde unter anderem beschlossen, dass auf Flügen über acht Stunden eine dreiköpfige Crew im Cockpit sein wird, statt wie bisher eine zweiköpfige. Bei Flügen von mehr als 12 Stunden werden es vier Piloten sein.

Mehr zum Thema

H-6N Bomber

China zeigt seinen «Donnergott» mit Atomrakete - doch die H-6N hat einen entscheidenden Nachteil

Flughafen Paris und Schild, um das es geht: Da hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Flughafen Paris Charles de Gaulle macht aus Schweizern Chinesen

Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Der umlackierte Airbus A319: Trägt nun den Schriftzug Xizang Airlines.

Heißt Tibet Airlines bald nicht mehr Tibet Airlines?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier