Wegen AusbauHelsinki braucht mehr Schneepflüge

Der Flughafen Helsinki baut aus und muss daher auch mehr Flächen von Schnee befreien. Darum kauft Betreiberin Finavia weitere Pflüge und setzt auf regelrechte Monsterfahrzeuge.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Dass Finnland im Winter nicht unbedingt die angenehmsten Temperaturen bietet, ist kein Geheimnis. Doch die harten Winter verschaffen dem Land auch viel Fachkenntnis im Umgang mit Schnee. Gerade beim Flughafen Helsinki ist dieses Knowhow ziemlich wichtig. Denn der Airport baut aus. Er will ein noch wichtigeres Drehkreuz für Umsteigepassagiere nach Fernost werden. Bis 2020 soll die Kapazität von heute rund 16 auf 20 Millionen Passagiere steigen.

900 Millionen Euro investiert die Betreibergesellschaft Finavia in das Projekt. Die Terminalbereiche sollen nach und nach um 45 Prozent wachsen, die Kapazität für die Gepäckabfertigung – die bei Transferpassagieren besonders wichtig ist – um 50 Prozent. Und auch in Sache Schneebekämpfung muss Finavia investieren. Denn nach der Erweiterung müssen auch mehr Flächen vom Schnee befreit werden. Wie das Unternehmen mitteilt, gibt es 3 Millionen Euro für neue und zusätzliche Schneepflüge und spezielle Eisbrecher-Fahrzeuge aus.

Eisbrecher-Fahrzeuge im Test

Die finnischen Vammas PSB 5500 – Finavia nennt die 25 Meter langen Fahrzeuge «Monster» – blasen den Schnee zunächst weg. Eine Bürste befreit die Pisten dann von den Resten und ein Gebläse am Ende des Fahrzeugs pustet dann auch noch die letzten Übrigbleibsel weg. Selbst bei stärkstem Schneefall, so Finavia, lasse sich mit den Vammas eine Piste innerhalb von elf Minuten von Schnee befreien.

Zusätzlich dazu testet Finavia noch ein weiteres Gefährt: Raiko. Das Fahrzeug ist dazu da, festes Eis auf den Parkfeldern zu entfernen. Es zerbreche es, sodass man dadurch weniger Chemikalien nutzen müsse, um das Eis zu zerstören, heißt es in einer Pressemitteilung. In Sachen «Snow-how» soll Helsinki definitiv führend sein.

Sehen Sie oben stehend ein Video von Helsinkis Winterbetrieb.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack