Boeing 737 MaxFAA-Chef: «Nehmt Euch die Zeit, die Ihr braucht»

Der Druck, die Boeing 737 Max schnell wieder zuzulassen, ist hoch. Dennoch mahnt der Chef der Luftfahrtbehörde der USA seine Mitarbeiter, nicht nachzugeben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Straight from Steve, direkt von Steve. So lautet der Titel eines Videos, das Stephen Dickson als Chef der Luftfahrtbehörde der USA am Freitag (15. November) veröffentlichte. In diesem wendet er sich direkt an seine Mitarbeiter. Er spricht ihnen Mut zu, was das Thema Boeing 737 Max angeht. Ihm sei klar, dass es großen Druck gebe, das Flugzeug schnell wieder in den Dienst zu stellen. Doch er wolle sich die Zeit lassen, die es braucht, so Dickson.

Seit acht Monaten ist die 737 Max gegroundet. Der Hersteller selbst erklärte zuletzt, dass er erwarte, dass die 737 Max im Dezember wieder ausgeliefert werden könnte. Er appellierte auch an die Federal Aviation Administration FAA, Tests im Simulator schnell zu starten. Doch die Behörde argumentierte, das ergebe wenig Sinn, da die Prüfung der Software noch nicht abgeschlossen sei.

Zeitpunkt weiter offen

Nun unterstreicht Dickson, dass man sich nicht beeilen werde. «Sicherheit ist eine Reise, kein Ziel», sagt er im Video. Er werde seine Unterschrift nicht unter die Wiederzulassung setzen, wenn er nicht selbst mit dem Flugzeug fliegen und ohne ein komisches Gefühl seine Familie in eine 737 Max setzen würde. Offenbar ist das noch nicht der Fall.

Er stärke allen Mitarbeitern und Teams der Federal Aviation Administration den Rücken, sich die Zeit zu nehmen, die nötig sei, um das Flugzeug genauestens zu prüfen. «Es wird erst dann wieder in den Dienst treten, wenn wir das für richtig halten», so Dickson weiter. Die meisten amerikanischen Betreiber der 737 Max haben die Max erst ab März wieder in ihren Flugplänen aufgeführt.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Wohl ab Anfang 2020 wieder in der Luft.

Boeing will im Dezember wieder 737 Max ausliefern

Crew von Transavia: Mit welchem Modell haben die Angestellen künftig Spaß?

Transavia will mit Boeing 737 Max 10 ausbauen

Boeing 737 Max: Bis sie wieder abhebt, wird noch einige Zeit vergehen.

Mitarbeiter warnten Boeing bei der 737 Max

ticker-boeing-1

Boeing erhält Milliardenauftrag für neuen US-Navy-Kampfjet F/A-XX

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier