Koffer-Kuli auf Rollen: Der Modobag soll mit einem eingebauten Motor die Reisenden drei Mal schneller zum Gate bringen als zu Fuß.

Mobilität im FlughafenDieser Koffer fährt Sie zum Gate

Fahrspaß im Flughafen verspricht ein Koffer-Erfinder aus Chicago. Passagiere können auf dem Rollkoffer Modobag ans Gate flitzen. Im Sommer startet eine Crowdfunding-Kampagne, um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Weg bis zum Flugsteig zieht sich mal wieder endlos hin? Die Zeit bis zum Abflug ist knapp, und schwerbeladen rennt man mit seinen Siebensachen von der Sicherheitsschleuse aus los? Nicht mit einem Modobag-Koffer im Gepäck. Denn nicht der Passagier zieht dieses Handgepäckstück, sondern der Koffer fährt den Reisenden. Und das dreimal schneller als zu Fuß, versprechen die Entwickler aus Chicago, Kevin O'Donnell und Boyd Bruner.

Der Blitz auf Rollen wird unter dem Motto «The Carry-on that carries you» vermarktet – befindet sich aber noch in der Entwicklungsphase. «Die Resonanz ist ungeheuer positiv», sagt O'Donnell, «Bereits mehr als 2300 Menschen haben einen Modobag vorbestellt, seit wir ihn im vergangenen Herbst vorstellten.  Reisende sind auf der Suche nach innovativen neuen Wegen, ans Ziel zu kommen.»

Fast 10 Kilometer mit einer Batterieladung

Die Idee kam O'Donnell, als er seine Kinder auf einem herkömmlichen Koffer durch den Flughafen zog. «Warum können wir nicht alle auf unseren Koffern schneller und stressfreier ans Ziel fahren?» Der Modobag befördert Menschen mit einem Gewicht bis zu 117 Kilo mit einem eingebauten Motor. Bis zu zehn Kilometern sind mit einer Batterieladung zu schaffen – bei einer Reisegeschwindigkeit von 12 Stundenkilometern.

Man nimmt bequem auf dem Koffer Platz, die Füße stellt man auf ausklappbaren Trittbrettern ab, so dass man sie nicht hochhalten muss. Als weitere Pluspunkte gelten eingebaute USB-Steckdosen für das Aufladen von Smartphones oder Tablets und ein optionaler Microchip, der den Koffer überall aufspüren lässt. Das Design ist auf die gängigen Flugreisebestimmungen der FAA abgestimmt.

Der Ritt auf dem Rollenkoffer

Wer sich angesichts des Fahrspaßes an Münchhausen's Ritt auf der Kanonenkugel erinnert: Noch existiert lediglich ein Prototyp des Super-Koffers. Im Sommer soll eine Crowdfunding-Kampagne das Kapital für die Serienproduktion einsammeln. O'Donnell ist seinen Prototypen bereits in gutbesuchten Flughäfen probegefahren – zum Beispiel im New Yorker LaGuardia, und JFK sowie an seinem Heimatflughafen O'Hare. Immer wurde er von begeisterten Mitreisenden angesprochen. Und wer sich des Spaßes auf Rollen plötzlich doch geniert, kann den Modobag mit einem simplen Handgriff wieder zu einem herkömmlichen Nachziehkoffer konvertieren.

Mehr zum Thema

Boeing 767 von United: Zu wenig Slots in New York-JFK.

United könnte JFK wieder den Rücken kehren

Airbus A350-900 ULR von Singapore Airlines: Bald wieder in der Luft.

Singapore geht wieder auf die Ultralangstrecke

Delta-Flieger am Terminal 4 des Flughafens New York JFK: Hier wird ausgebaut.

Delta bekommt größeres Zuhause in New York JFK

Montage von Terminal 8: Kümftig gemeinsam von British Airways und American betrieben.

British und American schaffen sich neues Zuhause in JFK

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack