Airbus A320 Neo mit PW1100G-Triebwerken: Viel Ärger.

Neues ProblemVibrationen machen A320-Neo-Betreibern Sorgen

Und wieder machen die PW1100G-Triebwerke von Pratt & Whitney Ärger: Piloten berichten von ungewöhnlichen Vibrationen.

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Luftfahrt

Das letzte Mal ist es bei Go Air passiert. Ein Airbus A320 Neo der indischen Billigairline hob am Samstag (1. September) in Bangalore mit Ziel Pune ab. Doch kurz nach dem Start musste er umkehren. Wie die Times of India berichtet, haben die Piloten eine Vibrations-Warnung erhalten. Die Fluggesellschaft selbst spricht lediglich von einem «technischen Fehler».

Vibrationen sind derzeit das neueste Thema beim Airbus A320 Neo. In den letzten Wochen gab es wiederholt Meldungen von Piloten über ungewöhnliche Erschütterungen in den Triebwerken. Betroffen sind die Maschinen, die mit den PW1100G-Motoren von Pratt & Whitney ausgerüstet sind. Gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg sucht der Hersteller noch den Grund für die Vibrationen und überprüft, ob es sich um einen Designfehler handelt.

Ein Sorgenkind

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA ist über das Problem informiert worden und beobachtet die Entwicklung. Die PW1100G-Triebwerke von Pratt & Whitney machen schon länger Ärger. Zuerst gab es technische Mängel und Software-Probleme. Sie sorgten dafür, dass sie vor allem an heißen Orten nicht das leisteten, was versprochen worden war. Später gab es mehrere Abschaltungen von Triebwerken während des Fluges.

Dann wurden auch noch Schäden an der Fan-Nabe gefunden. Wegen der wiederholten Schwierigkeiten liegt Airbus bei der Auslieferungen von A320 Neo im Rückstand – es fehlen Triebwerke.

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