An Indigo Airbus A320.

IndienVerwirrung um indisches Fotoverbot an Bord

Nach einem Vorfall bei Indigo verhängte Indien ein Fotoverbot auf Flügen und drohte Airlines. Doch später krebste die Luftfahrtbehörde zurück.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Szene an sich war schon unangenehm. Die Tatsache, dass sie während der weltweiten Covid-19-Pandemie stattfand, machte sie aber zum Skandal. Auf einem Flug von Indigo von Chandigarh nach Mumbai belästigten Journalistinnen und Journalisten Bollywood-Schauspielerin Kangana Ranaut. Sie kamen ihr zu nah, filmten und fotografierten sie.  Anweisungen der Crew, das zu unterlassen, ignorierte die Presse.

Die indische Luftfahrtbehörde Directorate General of Civil Aviation DGCA reagierte ziemlich heftig auf den Zwischenfall. Am Samstag (12. September) erklärte sie, dass es zu einem Flugverbot kommen könnte, sollte eine Airline nicht verhindern, dass Passagiere an Bord fotografieren oder filmen. Zwei Wochen lang dürfte man die Route, auf der das geschah, dann nicht mehr bedienen.

Behörde rudert zurück

Tatsächlich steht in Regeln aus dem Jahr 1937, dass Fotografie an Bord nicht erlaubt ist. Jedoch wurde das in den vergangenen Jahren kaum so gehandhabt. Die Ankündigung des DGCA zog denn auch einige Kritik nach sich. Ob das der Grund war, oder es noch andere Auslöser gab – die Behörde sah sich jedenfalls nur einen Tag später gezwungen, das Verbot wieder zu lockern.

Passagiere dürften weiterhin fotografieren und filmen, steht in einem Dokument vom 13. September. Verboten sei aber die Nutzung von Aufnahmegeräten, die für Chaos und Unruhe sorgen. Was genau das für Geräte sind, spezifiziert die Behörde nicht. Doch an Bord des Indigo-Fluges, der die Diskussion ausgelöst hatte, waren Mikrofone und  Fernsehkameras zu sehen gewesen.

Mehr zum Thema

Rius Vernandes: Ärger mit Garuda.

Garuda krebst bei Fotoverbot im Flugzeug zurück

Sonnenuntergang über Indien: Etwa 50 Prozent des Luftraums bisher gesperrt.

Indien öffnet seinen Luftraum

Flugzeuge von Indigo: Die Airline will auch nach Europa

Indigo macht Airbus mit Megaorder glücklich

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack