Hochbetrieb in Dubai: Die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten wollen bis 2030 ihren Betrieb verdoppeln.

PrognoseFlugverkehr am Golf vor Verdoppelung

Europas Airlines stöhnen jetzt schon über die Konkurrenz aus Nahost. Doch wenn es nach den Arabischen Emiraten geht, soll ihre Übermacht weiter wachsen.

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Bereits jetzt ist der Luftraum über den Vereinigten Arabischen Emiraten der wohl vollste der Welt. Täglich gibt es dort etwa 2200 Flugzeugbewegungen über eine Fläche, die etwa einem Viertel von Deutschland entspricht. In den kommenden 15 Jahren soll sich die Zahl sogar mehr als verdoppeln, wenn es nach Omar Bin Ghaleb, Chef der dortigen Luftfahrtbehörde geht. Für das weiter rasant steigende Verkehrsaufkommen würden aber intelligente Designs, die effektive Nutzung von Raum und neueste Technik ein Muss, erklärte er laut Trade Arabia auf einer Konferenz.

In den kommenden zehn Jahren sollen alle Flughäfen in den Emiraten weiter vergrößert werden. Das steigende Passagieraufkommen bringt Probleme, warnte Angela Gittens vom Flughafen-Dachverband ACI. Die bisherige Art und Weise der Sicherheitskontrollen sei bei deutlich mehr Passagieren so nicht mehr machbar. Gemeinsam mit der Iata arbeitet ACI an einem Smart-Security-Projekt, das die Sicherheitskontrollen revolutionieren könnte. Der gesamte Prozess soll dabei optimiert werden. Die Kontrollen selbst sollen dabei so angenehm und unaufwändig wie möglich für die Passagiere gestaltet werden.

Emirate investieren 450 Milliarden

Wie das Wachstum im Nahen Osten geschaffen werden soll, ist laut Bin Ghaleb klar: In den kommenden Jahren steigt die Zahl der weltweiten Passagiere von derzeit 3,3, Milliarden auf etwa vier Milliarden. Zugleich planen die Airlines im Nahen Osten 450 Milliarden Dollar in den Kauf von 2525 neuen Flugzeugen bis 2030 zu investieren – damit wachsen die derzeitigen Flotten um 160 Prozent in den kommenden 15 Jahren. Dank der strategisch günstigen Lage der Flughägen und der boomenden Wirtschaft in Asien wachse die Luftfahrt in den Emiraten derzeit um 7,6 Prozent. Das liegt über dem weltweiten Durchschnitt von fünf Prozent.

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