Hochbetrieb in Dubai: Die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten wollen bis 2030 ihren Betrieb verdoppeln.

PrognoseFlugverkehr am Golf vor Verdoppelung

Europas Airlines stöhnen jetzt schon über die Konkurrenz aus Nahost. Doch wenn es nach den Arabischen Emiraten geht, soll ihre Übermacht weiter wachsen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bereits jetzt ist der Luftraum über den Vereinigten Arabischen Emiraten der wohl vollste der Welt. Täglich gibt es dort etwa 2200 Flugzeugbewegungen über eine Fläche, die etwa einem Viertel von Deutschland entspricht. In den kommenden 15 Jahren soll sich die Zahl sogar mehr als verdoppeln, wenn es nach Omar Bin Ghaleb, Chef der dortigen Luftfahrtbehörde geht. Für das weiter rasant steigende Verkehrsaufkommen würden aber intelligente Designs, die effektive Nutzung von Raum und neueste Technik ein Muss, erklärte er laut Trade Arabia auf einer Konferenz.

In den kommenden zehn Jahren sollen alle Flughäfen in den Emiraten weiter vergrößert werden. Das steigende Passagieraufkommen bringt Probleme, warnte Angela Gittens vom Flughafen-Dachverband ACI. Die bisherige Art und Weise der Sicherheitskontrollen sei bei deutlich mehr Passagieren so nicht mehr machbar. Gemeinsam mit der Iata arbeitet ACI an einem Smart-Security-Projekt, das die Sicherheitskontrollen revolutionieren könnte. Der gesamte Prozess soll dabei optimiert werden. Die Kontrollen selbst sollen dabei so angenehm und unaufwändig wie möglich für die Passagiere gestaltet werden.

Emirate investieren 450 Milliarden

Wie das Wachstum im Nahen Osten geschaffen werden soll, ist laut Bin Ghaleb klar: In den kommenden Jahren steigt die Zahl der weltweiten Passagiere von derzeit 3,3, Milliarden auf etwa vier Milliarden. Zugleich planen die Airlines im Nahen Osten 450 Milliarden Dollar in den Kauf von 2525 neuen Flugzeugen bis 2030 zu investieren – damit wachsen die derzeitigen Flotten um 160 Prozent in den kommenden 15 Jahren. Dank der strategisch günstigen Lage der Flughägen und der boomenden Wirtschaft in Asien wachse die Luftfahrt in den Emiraten derzeit um 7,6 Prozent. Das liegt über dem weltweiten Durchschnitt von fünf Prozent.

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR von Etihad Airways: Die Golfairline ist zufreiden mit dem neuen Modell.

Etihad Airways erreicht wieder Auslastung von 92 Prozent

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates-Jet in Berlin: Bisher fast ausschließlich bei der Messe ILA in der Hauptstadt zu Gast.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Verkehrsrechten für die Emirate

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Golfstaaten zeigen trotz Konflikt robuste Reisenachfrage

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier