Strand auf Barbados: Nicht mehr von Kolumbien aus zu erreichen.

Avianca fliegt nicht mehrVenezuela-Krise trifft auch Barbados

Avianca hat die Flüge nach Barbados eingestellt. Grund ist offenbar die Krise in Venezuela. Eine Wende ist bisher nicht in Sicht.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Am 28. Juli strich die Fluggesellschaft die Verbindung zwischen Bogota und der Karibikinsel Barbados. «Aufgrund von operativen Einschränkungen hat Avianca entschieden, seine Flüge zwischen Bogota und Barbados auf unbestimmte Zeit auszusetzen», teilte die Airline mit. Man bedauere die Auswirkungen für die Kunden, bemühe sich um eine zufriedenstellende Lösung und bedanke sich für das Verständnis für «diese Maßnahme, die darauf abzielt, die Sicherheit aufrechtzuerhalten», so Avianca.

Die Mitteilung kam nur einen Tag, nachdem Avianca alle Verbindungen zwischen Venezuelas Hauptstadt Caracas auf der einen Seite und Bogota und Lima auf der anderen Seite aus Sicherheitsgründen mit sofortiger Wirkung gestrichen hatte, und nicht wie ursprünglich geplant erst am 16. August. Dass die Flüge von Bogota nach Barbados durch venezolanischen Luftraum führen, dürfte auch der Grund für diese Streichung sein, auch wenn die Fluggesellschaft dies in ihrer Mitteilung nicht explizit ausspricht.

Tourismusminister: Arbeiten mit Avianca zusammen

Barbados' Tourismus- und Transportminister Richard Sealy sagte laut der Zeitung Nation News: «Natürlich verstehen wir alle Aviancas Entscheidung, die Flüge auszusetzen.» Man arbeite eng mit der Fluggesellschaft zusammen, um praktikable Lösungen zu finden. Zu einem Erfolg hat das bisher aber offenbar noch nicht geführt, denn Avianca hat noch kein Signal gegeben, die Flüge wieder aufnehmen zu wollen.

Die Nachrichten-Webseite Barbados Today spekuliert derweil darüber, ob es zu Aviancas Nachteil sein könnte, dass der Chef des Hauptanteilseigners Synergy Group, German Efromovich, gute Verbindungen zu konservativen Politikern wie Kolumbiens Ex-Präsident Alvaro Uribe und Argentiniens Präsident Mauricio Macri haben soll. Diese stehen in keinem guten Verhältnis zu Venezuelas sozialistischem Präsidenten Nicolas Maduro.

Isoliertes Land

Nach Venezuela selbst fliegen wegen der Krise im Land immer weniger Airlines. Ende Juli strichen auch Air France und Iberia kurzfristig Flüge nach Caracas. Die Piloten von Air Europa fürchten um ihre Sicherheit und wollen ihre Fluglinie zu einer Einstellung der Verbindungen bringen.

Mehr zum Thema

Maschine von Avianca: Die Fluggesellschaft sorgt in Argentinien für Aufsehen.

Argentiniens Präsident wegen Avianca unter Druck

ticker-venezuela

Easa warnt vor Risiken im Luftraum von Venezuela

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.

Boeing 757 flog Nicolás Maduro nach New York

kc 135 stratotanker

Militärflugzeuge aus den USA schalten vor Aruba und Curaçao künftig Transponder ein

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies