Alkoholtest: Die ausländischen Standorten sollen Daten an die US-Regierung senden.

FAA-StandardsUSA verlangen auch von europäischen Wartungsfirmen Alkohol- und Drogentests

Die Luftfahrtbehörde der USA hat neue Vorschriften für Wartungsunternehmen im Ausland erlassen, die sich um amerikanische Flugzeuge kümmern. Doch die FAA- Regeln sind knifflig umzusetzen

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Für Wartungs- und Instandhaltungsstandorte gelten in den USA strenge Regeln. Mitarbeitende müssen sich unter anderem regelmäßigen Drogen- und Alkoholtests unterziehen. Das verlangt die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA.

Neu schreibt sie das aber auch Standorten im Ausland vor, die für Wartung und Instandhaltung von Flugzeugen von Airlines aus den USA zuständig sind. Das bedeutet aber nicht nur, dass die Wartungsunternehmen die Tests vornehmen müssen. Sie müssen ihre Prüfdaten elektronisch an das Verkehrsministerium in Washington übermitteln. Es hatte deshalb Bedenken gegeben, dass sich die Vorschrift nicht mit den Gesetzen, etwa zum Datenschutz, anderer Länder vereinbaren lassen.

977 Standorte betroffen

Daher hat die FAA beschlossen, dass Regierungen oder einzelne Werkstätten eine Ausnahmegenehmigung beantragen können, durch die das Senden der Daten nicht mehr nötig ist. Dafür müssen sie nachweisen, dass sie die Bedingungen der USA erfüllen.

Die Vorschrift, die ab Dezember 2027 eingehalten werden muss, wird nach Angaben der FAA etwa 977 Standorte in 65 Ländern weltweit betreffen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 0,065 bis 12,1 Millionen Dollar pro Jahr - je nachdem, welche Vorschriften schon jetzt bestehen, ob man eine Ausnahmegenehmigung beantragt oder ein umfassendes Programm entwickeln muss.

Mehr zum Thema

Flughafenmitarbeiter sollen zum Alkoholtest

Flughafenmitarbeiter sollen zum Alkoholtest

Trinekn auf einer Party: Wurde der Flugbegleiterin zum Verhängnis.

Betrunkene Flugbegleiterin muss 60 Tage ins Gefängnis

Flieger von Air India in Delhi: Der Staat bleibt Eigentümer.

Indien will Alkoholproblem anpacken

ticker private jets inc

FAA droht Private Jets mit Geldstrafe wegen Ausbildungsverstößen

Video

air canada boeing 777 (1)
Vor 15 Jahren wurde er zum Kapitän befördert - offenbar mithilfe gefälschter Dokumente. So flog der Mann für Air Canada als Kommandant, ohne die Berechtigung dafür zu besitzen. Jetzt wurde er festgenommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack