Computer ersetzt Fluglotsen

«Cleared to land», das könnte bald eine Maschine sagen, falls Tests für ein virtuelles Kontrollsystem erfolgreich verlaufen.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Viel ist am Raleigh County Memorial Airport nicht los. Mit Colgan Air und Silver Airways fliegen von ihm aus nur gerade zwei Fluggesellschaften zusammen insgesamt drei Ziele an. Doch der Flughafen fünf Kilometer östlich des Geschäftsviertels der Kleinstadt Beckley im Bundesstaat West Virginia könnte schon bald Geschichte schreiben. Denn er dient nun für ein bedeutendes Experiment. Hier wird ein virtueller Kontrollturm getestet. Das System habe großes Potenzial für kleinere Flughäfen, sagt David Byers, Entwicklungsingenieur des amerikanischen Herstellers Quadrex Aviation. Die Kosten für den laufenden Unterhalt und den Bau neuer Tower könnten so eingespart werden.

Laut der Regionalzeitung Register Herald macht sich die amerikanische Luftfahrtbranche seit längerem Gedanken, ob an kleinen Flughäfen mit wenig Verkehr bemannte Kontrolltürme überhaupt nötig sind. Schon jetzt verzichten Airports wie Raleigh Memorial teilweise auf Fluglotsen. Die Piloten im Luftraum um diese Flughäfen geben sich gegenseitig ihre Position und den beabsichtigten Flugweg durch, um sich abstimmen zu können. Bei höherem Verkehrsaufkommen muss der Flugbetrieb aber extern geregelt werden. Und genau das soll nun ein Computer übernehmen - ähnlich einer normalen Verkehrsampel. Automatisch bestimmt die Maschine, wer wann wohin fliegen kann.

Nahe bei Washington

In der Testphase versuche man zu eruieren, inwiefern das System mit gesteigertem Verkehrsaufkommen zurechtkomme, so Byers. «Macht es genau das, was ein realer Fluglotse machen würde?», laute die Frage. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 2 bis 5 Millionen Dollar. Der Flughafen Raleigh sei der ideale Standort für die Tests, so Byers, da er nahe bei Washington liege. So könnten sich Politiker einfach von der Technologie überzeugen.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack