Computer ersetzt Fluglotsen

«Cleared to land», das könnte bald eine Maschine sagen, falls Tests für ein virtuelles Kontrollsystem erfolgreich verlaufen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Viel ist am Raleigh County Memorial Airport nicht los. Mit Colgan Air und Silver Airways fliegen von ihm aus nur gerade zwei Fluggesellschaften zusammen insgesamt drei Ziele an. Doch der Flughafen fünf Kilometer östlich des Geschäftsviertels der Kleinstadt Beckley im Bundesstaat West Virginia könnte schon bald Geschichte schreiben. Denn er dient nun für ein bedeutendes Experiment. Hier wird ein virtueller Kontrollturm getestet. Das System habe großes Potenzial für kleinere Flughäfen, sagt David Byers, Entwicklungsingenieur des amerikanischen Herstellers Quadrex Aviation. Die Kosten für den laufenden Unterhalt und den Bau neuer Tower könnten so eingespart werden.

Laut der Regionalzeitung Register Herald macht sich die amerikanische Luftfahrtbranche seit längerem Gedanken, ob an kleinen Flughäfen mit wenig Verkehr bemannte Kontrolltürme überhaupt nötig sind. Schon jetzt verzichten Airports wie Raleigh Memorial teilweise auf Fluglotsen. Die Piloten im Luftraum um diese Flughäfen geben sich gegenseitig ihre Position und den beabsichtigten Flugweg durch, um sich abstimmen zu können. Bei höherem Verkehrsaufkommen muss der Flugbetrieb aber extern geregelt werden. Und genau das soll nun ein Computer übernehmen - ähnlich einer normalen Verkehrsampel. Automatisch bestimmt die Maschine, wer wann wohin fliegen kann.

Nahe bei Washington

In der Testphase versuche man zu eruieren, inwiefern das System mit gesteigertem Verkehrsaufkommen zurechtkomme, so Byers. «Macht es genau das, was ein realer Fluglotse machen würde?», laute die Frage. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 2 bis 5 Millionen Dollar. Der Flughafen Raleigh sei der ideale Standort für die Tests, so Byers, da er nahe bei Washington liege. So könnten sich Politiker einfach von der Technologie überzeugen.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier