Folgen des Shutdowns: Neue Flugzeuge können nicht registriert werden.

Shutdown bedroht Luftfahrtbranche

Die US-Luftfahrtbehörde FAA holt 800 Mitarbeiter aus dem unbezahlten Urlaub - zur Freude der Flugzeughersteller und Passagiere.

Top-Jobs

.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Shutdown in den USA sorgt nicht nur bei vielen Touristen für Ärger, die nun vor verschlossenen Türen in Museen und Nationalparks stehen. Auch die Luftfahrtindustrie bekommt die Folgen des Haushaltsstreits zu spüren. So konnten etwa JetBlue Airways und US Airways ihre neuen Airbus-Jets nicht in Empfang nehmen - es gab keine Möglichkeit, die Flugzeuge zu registrieren.

Entsprechend verärgert ist Ed Bolen, Präsident des Fachverbands der Luftfahrtindustrie NBAA. Der Shutdown lähme Teile der Luftfahrtbranche. In dieser Zeit könnten keine Flugzeuge gekauft oder verkauft werden, erklärte Bolen in einem Statement. Bis zu 10.000 Flugzeuge könnten zudem pro Monat ausfallen, weil deren Registrierung nicht erneuert werden könne. Sonst sei die Sicherheit in den USA gefährdet. Der Ausfall wiederum könnte verheerende Folgen für den Flugbetrieb in den USA haben.

3000 Inspekteure beurlaubt

Offenbar zeigt Bolens Appell daher nun Wirkung: Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) holt 800 Mitarbeiter aus dem unbezahlten Urlaub zurück, die zuvor als nicht sicherheitsrelevant eingestuft wurden. Unter ihnen sind auch Inspekteure, die die Fluglinien überwachen.

Zum 1. Oktober hatte die FAA im Rahmen des Shutdowns mehr als 15.000 Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub geschickt. Das ist etwa ein Drittel der gesamten Belegschaft. Dazu gehörten auch alle 3000 Inspekteure, die Fluggesellschaften, Werkstätten und Flugzeughersteller überwachen.

Mehr zum Thema

ticker-usa

Erstmals seit 53 Jahren: Flughafen in Virginia erhält Zulassung für kommerzielle Flüge

Marine One auf der Ellipse: Wegen der Bauarbeiten von hier unterwegs.

Neuer Ballsaal am Weißen Haus könnte Grund für Zwischenfall mit Trumps Helikopter und Embraer E170 sein

Drink im Flugzeug: Vor Abflug bleibt in den USA dafür weniger Zeit.

Warum Premium-Reisende ihren Aperitif in den USA künftig früher abgeben müssen

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Video

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?
Die Boeing 767 F hatte bereits aufgesetzt und die Piloten bremsten. Dann gaben sie wieder Schub - offenbar für einen sehr späten Durchstartversuch. Nur vier Sekunden später bremsten sie erneut. Daten des Flugschreibers zeigen nun genauer, was unmittelbar vor dem tödlichen Unfall von Amazon Air in Miami geschah.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a321 neo lr la compagnie duesseldorf
Die französische Business-Class-Airline steuert erstmals einen deutschen Flughafen an. Ab April 2027 verbindet La Compagnie Düsseldorf mit Newark bei New York.
Timo Nowack
Timo Nowack