Folgen des Shutdowns: Neue Flugzeuge können nicht registriert werden.

Shutdown bedroht Luftfahrtbranche

Die US-Luftfahrtbehörde FAA holt 800 Mitarbeiter aus dem unbezahlten Urlaub - zur Freude der Flugzeughersteller und Passagiere.

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Der Shutdown in den USA sorgt nicht nur bei vielen Touristen für Ärger, die nun vor verschlossenen Türen in Museen und Nationalparks stehen. Auch die Luftfahrtindustrie bekommt die Folgen des Haushaltsstreits zu spüren. So konnten etwa JetBlue Airways und US Airways ihre neuen Airbus-Jets nicht in Empfang nehmen - es gab keine Möglichkeit, die Flugzeuge zu registrieren.

Entsprechend verärgert ist Ed Bolen, Präsident des Fachverbands der Luftfahrtindustrie NBAA. Der Shutdown lähme Teile der Luftfahrtbranche. In dieser Zeit könnten keine Flugzeuge gekauft oder verkauft werden, erklärte Bolen in einem Statement. Bis zu 10.000 Flugzeuge könnten zudem pro Monat ausfallen, weil deren Registrierung nicht erneuert werden könne. Sonst sei die Sicherheit in den USA gefährdet. Der Ausfall wiederum könnte verheerende Folgen für den Flugbetrieb in den USA haben.

3000 Inspekteure beurlaubt

Offenbar zeigt Bolens Appell daher nun Wirkung: Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) holt 800 Mitarbeiter aus dem unbezahlten Urlaub zurück, die zuvor als nicht sicherheitsrelevant eingestuft wurden. Unter ihnen sind auch Inspekteure, die die Fluglinien überwachen.

Zum 1. Oktober hatte die FAA im Rahmen des Shutdowns mehr als 15.000 Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub geschickt. Das ist etwa ein Drittel der gesamten Belegschaft. Dazu gehörten auch alle 3000 Inspekteure, die Fluggesellschaften, Werkstätten und Flugzeughersteller überwachen.

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