B787 von Boeing: Triebwerke sollen durchleuchtet werden.

Behörde warnt vor GE-Motoren

Nach drei Vorfällen mit General-Electric-Triebwerken an B787 und B747-8F-Fliegern sieht die US-Behörde NTSB dringenden Handlungsbedarf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der jüngste Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Freitag. Eine Boeing B747-8F der russischen Frachtairline Air Bridge Cargo musste in Shanghai nach einem Schubverlust ihren Start abbrechen. Bei der Inspektion nach dem Vorfall zeigten sich an einem der Triebwerke des Typs GEnx-2B von General Electric Schäden durch Abnutzung. Sie ähneln den Defekten, die in vergangener Zeit an anderen Boeing-Fliegern mit neuen General-Electric-Triebwerken aufgefallen waren. Betroffen waren davon B787 und B747-8. Der Dreamliner ist mit GEnx-1B-Triebwerken ausgestattet, die Frachtversion des neuen Jumbos mit GEnx-2B.

Die amerikanische Aufsichtsbehörde National Transportation Safety Board NTSB gab deshalb für die Triebwerke nun zwei dringende Sicherheitsempfehlungen heraus. Zum einen soll per Sicherheitsanweisung durch die Schwesterbehörde Federal Aviation Administration Fluggesellschaften verordnet werden, dass alle entsprechenden Triebwerke an Boeing-Fliegern unverzüglich einer Ultraschalluntersuchung unterzogen werden, sofern sie diese nicht schon hinter sich haben. Außerdem müssen die Triebwerke auch danach regelmäßig, in «angemessen kurzen Zeitintervallen» überprüft werden, um Abnutzungsschäden rechtzeitig zu erkennen.

Zwei weitere Vorfälle

Der Empfehlung vorausgegangen waren neben dem Zwischenfall der vergangenen Woche zwei weitere Vorfälle, beide mit B787. am 28. Juli waren bei einem Testflug eines fabrikneuen Dreamliners in Charleston im Bundesstaat South Carolina Teile des Triebswerks abgesplittert und steckten eine Wiese vor der Startbahn in Brand. Die Untersuchungen der NTSB ergaben, dass ein Materialbruch an einer Triebwerkswelle den Zwischenfall ausgelöst hatte. Ähnliche Schäden habe man nur etwa einen Monat später am 31. August an einem Triebwerk eines anderen Dreamliners entdeckt, der noch nicht geflogen war, schreibt die Behörde in einer Mitteilung.

In der Folge wurden inzwischen alle GEnx-1B-Triebwerke, die sich an Passagierfliegern im Betrieb befinden, einer Ultraschalluntersuchung unterzogen. Diese könne direkt am Flugzeug stattfinden. Auch alle GEnx-2B-Triebwerke an Passagierfliegern seien schon untersucht. Doch es gebe noch etwa 43 an 747-8F-Frachtern, die noch nicht inspiziert wurden. Das müsse dringend nachgeholt werden. Der Zwischenfall in Shanghai unterstreiche, wie wichtig das sei. Dass die FAA sofort handle, sei daher «sehr dringend», lässt sich Deborah A.P. Hersman aus dem NTSB-Vorstand in der Mitteilung zitieren.

Mehr zum Thema

Ex-Jumbo von Virgin bei Ebay zu kaufen

Ex-Jumbo von Virgin bei Ebay zu kaufen

Das ist sie nun, die Boeing 747-400 von Iron Maiden.

Boeing 757 war Iron Maiden schlicht zu klein

Jumbo-Jet: Für die neue Welt-Tournee leasen Iron Maiden eine Boeing 747-400 (auf der Illustration zeigt die Band indes eine 747-200).

Iron Maiden steigen auf Boeing 747 um

Air-France-Jumbo: Ab Oktober nur noch eine Route.

Renten-Plan für Air-France-Jumbos

Video

Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg