Boeing 747-8 in den Farben von UPS: Der Konzern ist der wichtigste Kunde für den Jumbo,

Option für 14 Jumbos eingelöstUPS rettet Boeing 747 ins nächste Jahrzehnt

Aufatmen bei Boeing: Der Logistikkonzern UPS bestellt 14 weitere 747-8 F. Damit ist die Produktion noch für ein paar Jahre gesichert.

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Eine Fluggesellschaft nach der anderen verabschiedet sich von der Boeing 747. Erst gerade hat sich Delta Air Lines vom Jumbo getrennt. Neue Bestellungen für Passagierversionen bleiben aus. Doch Boeing pochte immer darauf, dass die 747 als Frachtversion eine Zukunft habe.

Und damit behält der Flugzeugbauer zumindest vorerst Recht. Der Logistikriese UPS wandelt eine Option für 14 Boeing 747-8 F in eine feste Bestellung um. Die Bestellung hat einen Wert von 5,65 Milliarden Dollar. Doch gerade bei Ladenhütern wie der 747 sind hohe Rabatte üblich. Mit den Optionen zusammen verdoppelt UPS eine vorherige Bestellung. Zusätzlich bestellt der Logistikriese auch vier Boeing 767. Alle 32 bestellten Flieger sollen bis Ende 2022 ausgeliefert sein.

UPS wichtiger 747-Kunde

Die Order rettet die Produktion der Boeing 747 ins nächste Jahrzehnt. Denn bis dahin standen nur noch 12 Orders aus – elf davon für UPS. Bei der aktuellen Produktionsrate von sechs Jets jährlich wäre es daher mit der Produktion bald vorbei gewesen. Die 14 zusätzlichen Flieger verhindern das nun. Und UPS wird als Kunde für die 747 mit 25 von 26 ausstehenden Bestellungen noch wichtiger.

Boeings europäischer Konkurrent erlebt mit seinem größten Jet gerade etwas ganz Ähnliches. Bei Airbus sagte man irgendwann recht deutlich, dass die Zukunft des A380 ungewiss sei, wenn es nicht bald eine signifikante neue Bestellung gäbe. Und dann kam Emirates und bestellte 36 der Doppelstöcker. Durch die Order des ohnehin schon größten Betreibers der Superjumbos bleibt die Produktion noch eine ganze Weile definitiv am Laufen. Auch Airbus hatte die Rate immer weiter herunter gefahren.

Auch Airbus verringert Ausstoß

Wie der Flugzeugbauer im Juli mitteilte, wird der Ausstoß ab 2019 nur noch acht Maschinen im Jahr oder 0,66 Exemplare pro Monat betragen. Airbus hatte die Produktion von einst mehr als zwei pro Monat per 2017 auf 1,7 Flieger reduziert und ging ab Anfang 2018 auf einen Ausstoß von 1,0 A380 monatlich. Auch eine Rate von 0,5 – wie bei der Boeing 747 – steht im Raum.

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