Airbus A380: Passagierliebling holt wenig Orders.

ProduktionBald nur noch sechs Airbus A380 pro Jahr?

Eine große Order für Airbus' A380 bleibt weiterhin aus. Das könnte sich weiter auf die Produktionsrate auswirken.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auch bei der Dubai Air Show passierte nichts. Eigentlich hatten in der Branche viele damit gerechnet, dass Emirates bei Airbus weitere A380 bestellen würde. Doch die Order blieb aus. Offenbar verlangte Emirates Garantien, dass die Produktion noch mindestens zehn Jahre weitergeführt wird. Es liege an Airbus, die Bedingungen für einen Abschluss zu schaffen, so Emirates-Präsident Tim Clark bei der Messe.

Bei Airbus ist man weiterhin optimistisch, dass die Produktion des A380 zumindest weitere zehn Jahre weitergeht. Offenbar denkt man aber dennoch darüber nach, den Ausstoß noch weiter herunterzufahren, als es ohnehin geplant ist. Wie verschiedene Quellen aus der Branche der Nachrichtenagentur Reuters verraten haben, zieht der Flugzeugbauer in Betracht, die Produktionsrate auf sechs Flieger im Jahr zu reduzieren.

Mit der Boeing 747 gleichauf

Schon jetzt ist eine signifikante Reduktion der Produktion geplant. Wie der Flugzeugbauer im Juli mitteilte, wird der Ausstoß ab 2019 nur noch acht Maschinen im Jahr oder 0,66 Exemplare pro Monat betragen. Airbus hatte die Produktion von einst mehr als zwei pro Monat per 2017 auf 1,7 Flieger reduziert und wird 2018 auf einen Ausstoß von 1,0 A380 monatlich gehen.

Mit acht Fliegern pro Jahr wird die Rate nur noch knapp über der der Boeing 747-8 liegen. Sollte sie auf sechs sinken, sind die beiden Doppelstöcker auf demselben niedrigen Niveau. Fluggesellschaften setzen zunehmend auf leistungsstarke zweistrahlige Flugzeugmodelle wie den Airbus A350 oder Boeings 787 Dreamliner und 777. Mit diesen lassen sich mehr Flughäfen anfliegen und es lässt sich auch flexibler planen und auf Nachfrageveränderungen eingehen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Singapore Airlines: Für viele Fluggesellschaften ist das Flugzeug zu groß.

A380 könnten ausgeweidet werden

Airbus A380 von Air France: Die Fluglinie will nicht noch mehr Superjumbos.

Air France will zwei letzte A380 nicht mehr

A380 bei der Dubai Air Show: Airbus liegt in Rücklage.

Emirates verlangt Garantien von Airbus

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg