Airbus A380: Passagierliebling holt wenig Orders.

ProduktionBald nur noch sechs Airbus A380 pro Jahr?

Eine große Order für Airbus' A380 bleibt weiterhin aus. Das könnte sich weiter auf die Produktionsrate auswirken.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auch bei der Dubai Air Show passierte nichts. Eigentlich hatten in der Branche viele damit gerechnet, dass Emirates bei Airbus weitere A380 bestellen würde. Doch die Order blieb aus. Offenbar verlangte Emirates Garantien, dass die Produktion noch mindestens zehn Jahre weitergeführt wird. Es liege an Airbus, die Bedingungen für einen Abschluss zu schaffen, so Emirates-Präsident Tim Clark bei der Messe.

Bei Airbus ist man weiterhin optimistisch, dass die Produktion des A380 zumindest weitere zehn Jahre weitergeht. Offenbar denkt man aber dennoch darüber nach, den Ausstoß noch weiter herunterzufahren, als es ohnehin geplant ist. Wie verschiedene Quellen aus der Branche der Nachrichtenagentur Reuters verraten haben, zieht der Flugzeugbauer in Betracht, die Produktionsrate auf sechs Flieger im Jahr zu reduzieren.

Mit der Boeing 747 gleichauf

Schon jetzt ist eine signifikante Reduktion der Produktion geplant. Wie der Flugzeugbauer im Juli mitteilte, wird der Ausstoß ab 2019 nur noch acht Maschinen im Jahr oder 0,66 Exemplare pro Monat betragen. Airbus hatte die Produktion von einst mehr als zwei pro Monat per 2017 auf 1,7 Flieger reduziert und wird 2018 auf einen Ausstoß von 1,0 A380 monatlich gehen.

Mit acht Fliegern pro Jahr wird die Rate nur noch knapp über der der Boeing 747-8 liegen. Sollte sie auf sechs sinken, sind die beiden Doppelstöcker auf demselben niedrigen Niveau. Fluggesellschaften setzen zunehmend auf leistungsstarke zweistrahlige Flugzeugmodelle wie den Airbus A350 oder Boeings 787 Dreamliner und 777. Mit diesen lassen sich mehr Flughäfen anfliegen und es lässt sich auch flexibler planen und auf Nachfrageveränderungen eingehen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Singapore Airlines: Für viele Fluggesellschaften ist das Flugzeug zu groß.

A380 könnten ausgeweidet werden

Airbus A380 von Air France: Die Fluglinie will nicht noch mehr Superjumbos.

Air France will zwei letzte A380 nicht mehr

A380 bei der Dubai Air Show: Airbus liegt in Rücklage.

Emirates verlangt Garantien von Airbus

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin