Karte im Unterhaltungssystem: Finden Sie alle Fehler?

Voller FehlerUnterhaltungssystem von Turkish Airlines - Note sechs in Geografie

Auf gewissen Flügen von Turkish Airlines erleben die Fluggäste derzeit eine neue Weltordnung: Städte werden im Unterhaltungssystem an völlig falschen Orten angezeigt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Zuerst soll man bekanntlich immer loben. Ja, viele Städte werden durchaus korrekt angezeigt. So befindet sich Istanbul am richtigen Ort - an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Auch findet man auf der Karte des Unterhaltungssystems von Turkish Airlines Glasgow, Helsinki, Moskau oder Kiyv dort, wo man sie auf allen Landkarten findet.

Doch nach dem Loben soll man ja auch die weniger positiven Punkte ansprechen. Und davon gibt es durchaus einige. Unzählige große Städte werden auf der Karte des Unterhaltungssystems an völlig falschen Orten der Welt angezeigt. So wird die Hauptstadt von Mauretanien nicht in Nordwestafrika verortet. Nouakchott liegt plötzlich in der griechischen Region Attika.

Riga in Libyen, Barcelona im Yemen

Zumindest war das auf dem Flug von Turkish Airlines von Bangkok nach Istanbul Anfang dieser Woche so, wie einem Leser von aeroTELEGRAPH aufgefallen ist. Nouakchott ist nicht der einzige Fehler. Die Gäste im Airbus A330 entdeckten Ho Chi Minh City an der türkischen Riviera, Billund im Libanon, Los Angeles in den Niederlanden oder Bukarest in Island.

Ein Kartenausschnitt im Unterhaltungssystem. Bild: Manuel Schmager/aeroTELEGRAPH

Damit nicht genug. Chicago liegt auf der Karte des Airbus A330 von Turkish Airlines in Israel, Constanta in der Schweiz, Riga in Libyen, Genua am Schwarzen Meer oder Barcelona im Yemen. Es scheint so, als hätte das Unterhaltungssystem - das unabhängig vom Kartenmaterial im Cockpit ist - die Städte kräftig gemischt und danach wild auf der Erde verteilt. Note in Geografie? Sechs!

Karten machen immer wieder mal Ärger

Der Flug war offenbar kein Einzellfall. Bei einem Airbus A330 werde «der hochgeladene Karteninhalt nicht korrekt angezeigt», erklärt ein Sprecher von Turkish Airlines gegenüber aeroTELEGRAPH. Man arbeite bereits mit dem Softwarehersteller zusammen, um das schnellstmöglich zu beheben.

Airlines haben ab und an Ärger mit den Landkarten für die Fluggäste. Meist geht es dabei um heikle Zuordnungen. So zeigte einmal Hainan Airlines Palästina statt Israel, Oman Air sprach vom Persischen statt vom Arabischen Golf und Emirates verortete Donetsk in Russland statt in der Ukraine.

Und nochmals ein anderer Kartenausschnitt. Bild: Manuel Schmager/aeroTELEGRAPH

Mehr zum Thema

Schiffswrack: Auf vielen Karten zu sehen.

Warum Passagiere Schiffswracks auf der Karte sehen

Hochpolitisches Meer: Arabischer oder Persischer Golf?

Landkarten bringen Oman Air Ärger

Donetsk, Russland: Bei Emirates ist die Stadt falsch zugeteilt.

Bei Emirates liegt Donetsk in Russland

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines und Sichuan Airlines erweitern Codeshare in Europa

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies