Die zwei Airbus A340 von Olympic Airlines: Sie haben Griechenland verlassen.

Einsatz im Iran?Untätige Airbus A340 verlassen Athen

Seit Jahren standen sie in Athen herum. Nun verließen zwei Airbus A340 der ehemaligen Olympic Airlines Griechenland. Ihr Ziel ist wohl eine Fluglinie im Iran.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Seit Jahren standen sie vor einem Hangar am Athener Flughafen. Perfekt bemalt in den Farben der ehemaligen Nationalairline Olympic Airlines, die schon längst den Betrieb eingestellt hat. Nun haben die beiden rund 17-jährigen Airbus A340-300 mit den Kennzeichen SX-DFC und SX-DFD ihren Standplatz in Griechenland überraschend verlassen.

Die A340 sind am Dienstag (14. Februar) nach Teheran geflogen worden. Sie tragen nun kasachische Kennzeichen (UP-A4002 und UP-A4003) und sind gemäß unbestätigten Berichten auf Bek Air aus Almaty eingetragen. Ob sie bei der Regionalairline verbleiben werden, darf bezweifelt werden. Denn bislang betreibt die Airline nur Fokker 100.

Via Drittstaaten

Vermutet wird denn auch, dass Bek Air nur eine Zwischenstation ist. Von dort dürften die zwei A340 an eine Fluggesellschaft im Iran überschrieben werden. Immer noch ist es einfacher für das Land, Flieger aus Kasachstan zu importieren, als aus Europa. So wurden auch ehemalige Lufthansa-Maschinen wiederholt via Drittstaaten in den Iran gebracht.

Vor fünf Jahren hatte Athen vier herum stehende A340-300 von Olympic Airlines zu Geld gemacht. Damals gingen die Maschinen mit den Kennzeichen SX-DFA bis SX-DFD in einer Auktion an die amerikanische Flugzeugleasinggesellschaft Apollo Aviation. Diese zahlte dafür 30 Millionen Dollar. Zwei davon wurden kurze Zeit später verschrottet.

Noch von Olympic Airways gekauft

Die vier A340 waren noch von der Vorgängergesellschaft Olympic Airways gekauft worden, welche 2003 vom Staat gerettet werden musste und in der neuen Olympic Airlines aufging. Die Nachfolgegesellschaft ging 2009 abermals bankrott. Der Staat gründete daraufhin unter dem Namen Olympic Air eine neue Gesellschaft und privatisierte sie. Sie gehört heute Aegean Airlines.

Mehr zum Thema

Alt und neu. Die ehemalige «Bocholt» der Lufthansa...

Aus Lufthansa wird Mahan

ticker-iran

Iran hebt Flugbeschränkungen auf und öffnet Luftraum wieder

ticker-iran

Iranische Flughäfen stoppen Betrieb

ticker-iran

Iran sperrt Luftraum im Westen des Landes nach Raketenangriffen

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack