Flugbegleiterin von Qatar Airways: 80 Prozent sind Frauen.

Internationale ArbeitsorganisationUno wirft Qatar Airways Sexismus vor

Systematische Diskriminierung und Sexismus: Die Internationale Arbeitsorganisation hat den Gewerkschaftlern Recht gegeben und erhebt schwere Vorwürfe gegen Qatar Airways.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Internationale Arbeitsorganisation der Uno, ILO, hat der Internationalen Verkehrsgewerkschaft Recht gegeben. Die hatte kürzlich eine Beschwerde gegen die Qatar Airways eingereicht, in der sie der Golf-Airline vorwirft, Arbeitnehmerrechte zu missachten. Qatar Airways betreibe systematische Diskriminierung gegenüber bestimmten Gruppen wie etwa Frauen, heißt es.

Ein Beispiel seien Arbeitsverträge, die automatisch gekündigt werden können, wenn eine Flugbegleiterin schwanger wird. Auch dass Frauen sich in ihren von Qatar gestellten Wohnungen mit keinem Mann treffen dürfen, der nicht ihr Ehemann, Bruder oder Vater ist, sei gegen die Rechte von Arbeitnehmern. Angemessene Möglichkeiten, Beschwerde einzureichen, gebe es nicht.

Kritik an Regierung

Auch die Regierung von Katar wird kritisiert. Die ILO fordert sie auf, besser darauf Acht zu geben, dass die Angestellten einer staatlichen Firma angemessen behandelt werden. Zudem solle die Regierung dafür sorgen, dass Angestellte eine Anlaufstelle haben, wenn sie Opfer von Diskriminierung werden. Die Regierung hatte die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Laut dem ILO-Dokument hieß es, man könne nicht von Diskriminierung sprechen, wenn 80 Prozent der Angestellten Flugbegleiter Frauen seien.

Mehr zum Thema

Teddybär am Flughafen Doha: Aktuell eingezäunt.

Flughafen Doha sperrt sein Wahrzeichen

Pferd im Container: Der Transport der Tiere ist aufwendig.

147 edle Pferde reisten mit Qatar Airways nach Europa in die Sicherheit

ticker-qatar-airways

Qatar Airways führt Sonderflüge durch, auch nach Frankfurt und Berlin - aber nicht ab Doha

Lufthansa-Flugzeuge in München: Der Flughafen fühlt sich angegriffen.

Deutschland will bestimmte Reisende aus dem Nahen Osten ausfliegen lassen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg