Boeing 737 mit «Eco Skies»-Bemalung: United will Emissionen senken.

Gegensatz zur Regierung TrumpUnited setzt sich als erste US-Airline strenges Klimaziel

United Airlines möchte weniger zum Treibhauseffekt beitragen. Die Fluglinie plant, ihre Emissionen bis 2050 um 50 Prozent zu reduzieren.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Präsident Donald Trump bestreitet die Existenz eines menschengemachten Klimawandels. Im Jahr 2012, als er noch nicht das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten war, twitterte er: «Das Konzept der globalen Erwärmung wurde von und für die Chinesen entwickelt, um die US-Produktion wettbewerbsunfähig zu machen.» United Airlines scheint das anders zu sehen.

Die Fluggesellschaft teilte am Donnerstag (13. September) mit, sie verpflichte sich als erste Fluglinie der USA dazu, die eigenen Treibhausgasemissionen bis 2050 um 50 Prozent zu senken. Vergleichsbasis ist das Jahr 2005. Das sei so, als würde man pro Jahr 4,5 Millionen Autos von der Straße entfernen, schreibt die Airline.

Flug mit Biosprit nach Zürich

Erreichen will sie ihr Ziel durch nachhaltige Biotreibstoffe, durch Flugzeuge mit geringerem Verbrauch und durch die Einführung weiterer spritsparender Maßnahmen, die United nicht näher benennt. Man hoffe, dass der Rest der Branche nachziehe, so die Airline.

So setzte United am Samstag (15. September) auf Flug UA44 von San Francisco nach Flughafen Zürich Biokerosin ein. Die Boeing 787 hatte über 60.500 Liter Biotreibstoff mit einem Mischverhältnis von 30/70 zum konventionellen Flugzeugtreibstoff geladen. Er wird aus Landwirtschaftsabfällen und nicht-genießbaren natürlichen Ölen gewonnen.

So viel will Lufthansa einsparen

Zum Vergleich: Die Lufthansa-Gruppe hat sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, «die Netto-CO2-Emissionen bis 2050 auf Basis von 2005 um 50 Prozent verringern». Außerdem unterstütze man das Ziel des europäischen Luftfahrtforschungsbeirats, Stickoxidemissionen bis 2020 - relativ zum Basisjahr 2000 - um 80 Prozent zu reduzieren, so Lufthansa. KLM will im Vergleich zu 2011 die CO2-Emmissionen pro Passagier bis 2020 um 20 Prozent senken.

Was alle Fluglinien gemein haben: Ihr Wunsch, spritsparender zu fliegen, ist nicht rein selbstlos. Er spart ihnen auch bares Geld ein.

Mehr zum Thema

Visualisierung von Booms Jet: Er soll 2,2 Mal so schnell sein wie der Schall.

Sind neue Überschallflugzeuge Klimakiller?

Jet am Flughafen: Die Wetterbedingungen werden sich ändern.

Wie der Klimawandel die Luftfahrt bedroht

Flug über die Alpen: Mit dem Zug ist man bald schneller von der Nord- in der Südschweiz.

Neue Flugrouten sollen Airlines klimafreundlicher machen

Nachthimmel in den Bergen Colorados: 1982 wurde ein Mann gerettet, weil in einem Passagierflugzeug jemand die SOS Zeichen erkannte.

40 Jahre alter Cold Case gelöst - SOS aus Flugzeug von United Airlines erkannt

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack