Monarchfalter: Unter ein Gramm wiegt der Schmetterling. Winzige Chips können sagen, wo er hinfliegt.

ArtenschutzUnited hilft Schmetterlingen

Es ist eine ungewöhnliche Aufgabe, die Flugzeuge von United Airlines bald übernehmen: Sie sollen helfen, kleine Vögel und Insekten zu beobachten.

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Auch wenn sich die Luftfahrtindustrie alle Mühe der Welt gibt: Es dürfte wohl noch eine ganze Weile dauern, bis Flugzeuge auch nur annähernd CO2-neutral sind. Airlines und Flugzeughersteller aus aller Welt versuchen daher, sich auf andere Weise um die Umwelt zu kümmern. United Airlines ist dabei ziemlich kreativ geworden. Gemeinsam mit der Forschungs- und Bildungsorganisation Smithsonian und Airbus Americas hat United das Programm «Partners in the sky» ins Leben gerufen.

Dabei spannen die Unternehmen zusammen, um die kleinsten bedrohten Arten zu beobachten. Dazu gehören kleine Vögel, aber auch Bienen und der bedrohte Monarchfalter. Die Tierarten verschwinden aus ihren gewohnten Lebensräumen und man weiß nicht, wohin. Bei großen Tieren wie Elefanten oder auch schon Wölfen ist es einfacher, ihr Wanderverhalten nachzuvollziehen. GPS-Tracker an Halsbänden, implantierte Chips und andere Geräte helfen bei der Ortung. Doch ein weniger als ein Gramm wiegender Schmetterling kann kein Halsband tragen.

Tracking kleinster Insekten möglich

Daher hat das Smithsonian winzige Mikrochips entwickelt, die man auch an den kleinsten Insekten anbringen kann. Receiver, welche die Signale der Chips empfangen können, hat United Airlines an einer ganze Reihe Airbus A320 angebracht. Auf über 5000 täglichen Flügen sammeln die Receiver nun schon seit mehreren Monaten wichtige Daten.

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